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Uraufführung: "Josefine" - Experimentelles Musiktheater nach Motiven von Franz Kafka - Theater Krefeld und Mönchengladbach

Premiere: 13. Oktober, 20 Uhr, Theater Mönchengladbach. -----

Wie klingt ein Chor, die in sich ruhende Masse oder die vielgestaltige Menge, im Zeitalter der Digitalisierung? Kafkas Erzählung Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse bildet den Ausgangspunkt für ein experimentelles Musiktheater, in dem sich immer wieder die Stimmen der Vielen gegen die der Einzelnen erheben.

Es ist eine Suche nach Begegnungen und Widerstreit in einer immer unübersichtlicher werdenden Vielfalt von Welten. Längst bestimmen darin Medientechnologien und nicht mehr die Menschen selbst die Regeln von Dialog, Wissen, Aneignung und Austausch.

 

Josefine (UA) vervielfältigt Töne, erzeugt elektro-akustische Klangabfolgen und versammelt einen 60-

köpfigen Laienchor, 16 Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker und vier Solisten des Musiktheaterensembles auf der Bühne, die selbst schon den Blick des Zuschauers zu verändern sucht.

In der Uraufführung sind die musikalischen Versatzstücke Impulsgeber für immer wieder neue szenische Ereignisse, Videosequenzen und außermusikalische Handlungen: Josefine klingt jeden Abend anders.

 

Musik: Sagardía Text: Björn SC Deigner

 

Musikalische Leitung: Lennart Dohms

Inszenierung: Christian Grammel

Bühne und Video: Agnes Fabich

Kostüme: Charlotte Pistorius

Dramaturgie: Fanti Baum

Projektdramaturg (fexm): Thomas Witzmann

Produktionsleitung: Oliver Spatz

 

Mit: Gabriela Kuhn, Susanne Seefing; Andrew Nolen, Michael Siemon; Projektchor Josefine;

Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker

 

Weitere Termine: 28.10.; 1.11.2012 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

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