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Uraufführung: KANNIBALE UND LIEBE – Jörg Buttgereits „True-Crime Tragödie“ im Theater DortmundUraufführung: KANNIBALE UND LIEBE – Jörg Buttgereits „True-Crime Tragödie“ im...Uraufführung: KANNIBALE...

Uraufführung: KANNIBALE UND LIEBE – Jörg Buttgereits „True-Crime Tragödie“ im Theater Dortmund

21. Oktober 2012, 18:30 Uhr im Studio. -----

Jörg Buttgereit endlich zurück in Dortmund! Nach seinem Kult-„Double-Feature in 3D“ GREEN FRANKENSTEIN & SEXMONSTER, das Zuschauer und Kritik gleichermaßen begeisterte, nimmt der Arthouse-Filmregisseur und Autor nun die Urzelle der Kino-Welterfolge PSYCHO und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER ins Visier:

Wer war Edward T. Gein, der ‚Schlächter von Plainfield’, auf dessen wahrer, mörderischer Geschichte diese legendären Filme beruhen?

 

Plainfield, ein winziges Nest im US-Bundesstaat Wisconsin, 1957. Nach dem Tod seiner vergötterten Mütter ermordet Edward T. Gein mindestens zwei Frauen und gräbt zahlreiche Leichen auf dem örtlichen Friedhof aus, die er dann verstümmelt. Ein Kriminalfall, der ganz Amerika schockierte.

 

Woher rührt Ed Geins außergewöhnlicher ‚Nachruhm’ im Kino und auch der Musik? Was ist im Jahre 1957 in Plainfield genau passiert? Und: Was zieht uns so zum Grauen hin?

 

Jörg Buttgereit begann bereits in den 80er Jahren mit seinen Recherchen zur Geschichte des Menschen, der als berüchtigtster Verbrecher seiner Zeit gilt, und forschte auch vor Ort in Plainfield. Sein Theaterstück KANNIBALE UND LIEBE erzählt im pseudo-aufklärerischen Stil einer alten Jahrmarktattraktion und mit zahlreichen Original-Dokumenten Edward Geins Geschichte, die Inspirationsquelle für einige der berühmtesten kontroversen Filmcharakteren der Nachkriegszeit war: Norman Bates (PSYCHO), Leatherface (THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE) sowie Hannibal Lecter und Buffalo Bill aus DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER.

 

ab 18 Jahren

 

Regie und Text: Jörg Buttgereit

Bühne und Kostüme: Susanne Priebs

Video: Maria Goinda

Dramaturgie: Anne-Kathrin Schulz

 

Mit: Ekkehard Freye, Caroline Hanke, Axel Holst, Uwe Rohbeck und Julia Schubert

 

Weiterer Termin: 28. Oktober

 

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