Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN, Theater OsnabrückUraufführung: PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN, Theater OsnabrückUraufführung:...

Uraufführung: PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN, Theater Osnabrück

von Paula Fünfeck für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene

Premiere 1. März 2008, emma-theater, 15 Uhr

 

Im Paradiesgarten ist es noch leer. Der kleine Herr Grand erdenkt sich seine Welt.

Was ist am stärksten: die Ameise, die Sonne oder ein Pinienkern? Vielleicht ist ja ein Bär am stärksten? Kaum gedacht, erscheint der Bär. Und er ist so stark, dass er aus dem einzigen Pinienbaum Kleinholz macht. Pinienkerne gibt's doch in Tüten, denkt der Bär und trottet zum Kaufmannsladen, den sich Herr Grand für sein gut funktionierendes Paradies auch schon ausgedacht hat.

 

Aber wo soll der Kaufmann, ein Kerl, so ängstlich, listig wie bärenschmackhaft zugleich, Nachschub in die Tüten holen, wenn es den Baum nicht mehr gibt…

 

Auf wunderbar verzaubernde und lustige Weise entwickelt Paula Fünfeck eine Geschichte von Kreis- und Zeitläufen. Mit poetisch rhythmischer Sprache wird gezeigt, dass Verantwortung und Liebe notwendig sind, um die Komplexität der Welt zu erhalten.

 

Ein neues Stück für OSKAR, das Kinder- und Jugendtheater Osnabrück Stadt und Land, das sich auf unterhaltsam nachdenkliche Weise mit unserem Leben in Natur und Umwelt beschäftigt und nicht nur den kleinsten Zuschauern Stoff zum Nachdenken gibt.

 

Mutter Nate Britta Firmer

Herr Grand Martin Maria Eschenbach

Bär Joachim Eilers

Kaufmann Simon Keel

Zeit Sibille Helfenberger

 

Für Pinienkerne wachsen nicht in Tüten erhielt die Autorin Paula Fünfeck 2006 den Innovationspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie den Münchner Jugend-Dramatiker-Preis der Sparkasse München.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑