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Uraufführung: PIZZICATO von Viktor Bodó, András Vinnai im Deutschen Theater Berlin

Premiere 27. Januar 2007, 20.00 Uhr, Kammerspiele.

Ihre Stücke sind Husarenritte durch alle verfügbaren Bühnengenres. Der junge ungarische Regisseur Viktor Bodó und sein Ko-Autor András Vinnai gehen mit ihren Vorlagen so behände und kraftvoll um, dass ein aus vielen Stoffteilen zusammengesetztes neues Stück entsteht.

 

Nach einer international gefeierten Adaption von Kafkas »Prozeß« und einem virtuos wirbeligen »Don Juan« am legendären Katona József Theater in Budapest entwickeln Bodó und Vinnai nun zum ersten Mal ein Projekt außerhalb ihres Landes. Auch »Pizzicato« ist ein solches Patchwork aus skurrilen Typen und grotesken Situationen, aus Theater-Zitaten und Film-Effekten. Die Bühne ist eine Traumfabrik, in der sich Shakespeares »Sommernachtstraum« ebenso herstellen lässt wie eine Gangsterkomödie oder ein sozialrealistisches Drama aus der grauen Vorstadt. Vordergründig ist der Schauplatz eine von den Behörden liquidierte Privatklinik. Der größte Teil des Gebäudes ist geräumt, das Personal ist entlassen, nur einige wenige Komapatienten sind noch da. Ein Student verdingt sich als Pförtner, zwei Auftragsmörder verwechseln den Ort mit einem Motel, der Inhalt eines Medikamentenschranks tut seine Wirkung. Theater im Rausch.

 

Regie Viktor Bodó

Bühne András Bartosz
Kostüme Gizella Koppány
Musik Peter Kunert - Choreographie: Ricardo Depaula - Choreinstudierung: Marcus Crome

Darsteller Dorka Gryllus | Katrin Klein | Annamária Láng | Lotte Ohm | Isabel Schosnig | Kathrin Wehlisch | Michael Benthin | Gabor Biedermann | Jürgen Huth | Sven Lehmann | Peter Pagel | Pedro Stirner | Studenten der UDK | Tilo Werner


Eine Koproduktion mit der Universität der Künste/Studiengang Schauspiel

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