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Uraufführung: RUF DER WILDNIS nach dem Roman von Jack London in den Münchner Kammerspielen

Premiere 8. Oktober 2010 um 19.30 im Schauspielhaus.

 

"Buck las keine Zeitung, sonst hätte er gewusst, dass sich Unheil zusammenbraute, nicht nur für ihn selbst, sondern für jeden Hund, der starke Muskeln und langes, dichtes Haar hatte.

Die Menschen hatten sich in die arktische Dunkelheit vorgewagt und ein gelbes Metall gefunden..." So beginnt der berühmte Abenteuerroman von Jack London, jenem Dichter, der selbst Anfang des letzten Jahrhunderts dem Lockruf des Goldes nach Alaska folgte. In der Version des lettischen Theatermachers Alvis Hermanis erzählen sechs Personen, die alle mit einem Hund lebend in unserer heutigen Zivilisation beheimatet sind, die Geschichte von Buck, dem Schlittenhund, der unter extremsten Bedingungen ums Überleben kämpft.

 

"Es ist natürlich sehr schmeichelhaft zu glauben, dass wir menschlichen Wesen sehr kultivierte und kulturell gebildete Kreaturen sind. Aber wenn man sich der Realität stellt, so sind wir in erster Linie Tiere. Wir sind Teil der Natur. Und es ist ein tödlicher Fehler, dass unsere Zivilisation diesen Fakt ignoriert. Die Natur kann sehr gut ohne uns leben. Aber wir nicht ohne sie." Alvis Hermanis

 

Regie: Alvis Hermanis,

Bühne: Rudolf Bekic,

Kostüme: Monika Pormale,

Licht: Björn Gerum,

Dramaturgie: Julia Lochte, Jeroen Versteele

Regieassistenz: Jessica Glause, Karl Wokalek

Bühnenbildassistenz: Teresa Vergho

Kostümassistenz: Lena Hiebel

 

Mit: Benny Claessens, Walter Hess, Annette Paulmann, Thomas Schmauser, Katharina Marie Schubert, Kristof Van Boven

 

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