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Uraufführung: "Russische Rhapsodie" im theater Magdeburg

Premiere am Sonnabend, 31. Mai, 19.30 Uhr im Opernhaus

 

Die letzte Ballettpremiere der Saison, in der Ballettdirektor und Chefchoreograf Gonzalo Galguera sich mit Klangwelten bedeutender russischer Komponisten auseinander setzt.

Kammermusikalisch-intim von Alfred Schnittkes »Hymnus II« für Violoncello und Kontrabass eröffnet, stehen sich zwei Werke von starker eigenständiger Wirkungsmacht gegenüber: Schostakowitschs 2. Klavierkonzert, ein Werk voller unprätentiöser Musizierfreude und Ausgelassenheit, und Tschaikowskys 5. Sinfonie, in der melancholischer Schmerz und wilde Temperamentsausbrüche einander abwechseln. Gemeinsam mit der magdeburgischen philharmonie und der Pianistin Anna Grinberg unter Leitung von Rainer Roos gestaltet das ballett magdeburg einen ausdrucksstarken Tanzabend, in dem musikalische und tänzerische Energien aufeinandertreffen.

 

Gonzalo Galguera über seine tänzerische Auseinandersetzung mit sinfonischen Werken: »Die für den Konzertsaal entstandene Musik ist schon immer meine Leidenschaft und ein wichtiger Bezugspunkt meiner kreativen Suche gewesen. Als Choreograf schenkt sie mir die Gelegenheit zu größter schöpferischer Entfaltung - zur Komposition von Bewegung als sichtbar gemachtem Klang.«

Die Ausstattung liegt in den Händen von Jérôme Kaplan, der bereits die Bühne und Kostüme für Olga Ilievas Choreografie »Giselle« übernommen hatte.

 

Musikalische Leitung Rainer Roos Choreografie und Inszenierung Gonzalo Galguera

Bühne und Kostüme Jérôme Kaplan

Klavier Anna Grinberg

 

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