Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung Tanztheater: DOG / SCIENCE! FICTION! NOW! im STAATSTHEATER KASSELUraufführung Tanztheater: DOG / SCIENCE! FICTION! NOW! im STAATSTHEATER KASSELUraufführung...

Uraufführung Tanztheater: DOG / SCIENCE! FICTION! NOW! im STAATSTHEATER KASSEL

Premiere Samstag, 22., November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Zwei Stücke von Hofesh Shechter und Johannes Wieland. - Für die neue Tanztheaterproduktion des Staatstheaters Kassel ist es gelungen, einen der aufregendsten Choreografen der jüngeren Generation zu gewinnen: Hofesh Shechter. In Jerusalem geboren, begann er seine Karriere als Tänzer in der Batsheva Dance Company – heute zählt er zu den Ausnahmeerscheinungen des Zeitgenössischen Tanzes in Großbritannien, wo er seit zwölf Jahren lebt.

Seine Arbeiten werden auf allen internationalen Festivals und in Tanzhäusern weltweit gezeigt.

Für Kassel wird er sich noch einmal seiner Produktion DOG zuwenden, die er ursprünglich für das Scottish Dance Theatre kreiert hatte und nun mit den TänzerInnen des Staatstheaters Kassel neu denken wird. DOG ist ein Schnelldurchlauf durch die Evolutionstheorie: Elefanten, Delphine, Affen und Menschen – sie alle tauchen auf in einer wilden Jagd rund um Darwins »Kampf ums Dasein« (Struggle for Life). Hofesh Shechter sieht noch lange kein Ende in der Geschichte der Evolution: it’s not over yet.

 

Für Johannes Wieland ist die Zukunft ein realer und unauflöslicher Widerspruch in sich. Ist die Zukunft mehr als das zeitliche Phänomen, das auf die Gegenwart folgt, aber bereits im nächsten Augenblick Vergangenheit ist, also eigentlich nie wirklich existiert? Zukunft ist der imaginierte Widerspruch zwischen Behauptung und Erwartung. Wie geht ein Choreograf mit den Phänomenen Zeit und Zukunft um? Wie sieht er dabei die Veränderung der Welt um sich herum, aber auch die eigene Entwicklung, die scheinbar nicht in einem direkten Zusammenhang damit steht? Wie formen dieser lebensweltliche Kontext und das choreografische Wissen das Bewegungsmaterial? sciene! fiction! now!

 

Choreografie: Hofesh Shechter, Johannes Wieland,

Bühne: Matthieu Götz,

Kostüme: Evelyn Schönwald,

Licht: Oskar Bosman,

Dramaturgie und Produktions-Leitung: Thorsten Teubl

 

Tänzerin: Laja Field

Tänzerin (Gast): Gotaute Kalmataviciute

Tänzerin: Isadora Wolfe

Tänzer: Rémi Benard

Tänzerin: Ann-Christin Zimmermann

Tänzer: Ákos Dózsa

Tänzer: Martin Durov

Tänzer: Victor Adrian Marinus Andreas Rottier

Tänzer (Aspirant): Shafiki Sseggayi

 

29.11.14, 19.30

04.12.14, 19.30

07.12.14, 19.30

14.12.14, 18.00

18.12.14, 19.30

27.12.14, 19.30

04.01.15, 19.30

16.01.15, 19.30

22.01.15, 19.30

31.01.15, 19.30

07.02.15, 19.30

14.02.15, 19.30

25.02.15, 19.30

18.03.15, 19.30

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑