Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Van Dijk | Eyal" - Staatsballett Berlin"Van Dijk | Eyal" - Staatsballett Berlin"Van Dijk | Eyal" -...

"Van Dijk | Eyal" - Staatsballett Berlin

Premiere FR 15.02.2019, 19:30 UHR, Komische Oper Berlin

Das Staatsballett Berlin bringt »Distant Matter« von Anouk van Dijk in der Komischen Oper Berlin zur Uraufführung.

Der Choreographie »Half Life« der Israelin Sharon Eyal – bereits seit September 2018 auf dem Spielplan des Staatsballetts – wird damit das Werk einer zweiten Frau gegenübergestellt: »Distant Matter« ist die erste Kreation für das Staatsballett Berlin unter der Leitung von Johannes Öhman und Sasha Waltz.

 

Copyright: Jubal Battisti

Distant Matter
Tanzstück von Anouk van Dijk
Musik von Jethro Woodward
Anouk van Dijk, derzeit Leiterin der australischen Tanzcompagnie Chunky Move, erarbeitet eine Uraufführung mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin. Von der Rotterdam Dance Group kommend und nach einigen Jahren bei der Pretty Ugly Dance Company hat Anouk van Dijk nicht nur mit dem Choreographieren begonnen, sondern auch eine eigene Bewegungsmethode, die „Countertechnique“ entwickelt. Jede der Bewegungen mit einer Gegenbewegung in Balance zu bringen, ist das Konzept, das dem Tanz ungewohnte Perspektiven eröffnet und das in ihren Werken eindrücklich praktiziert wird. Dem Berliner Publikum dürfte sie in guter Erinnerung sein, da sie an der Schaubühne Berlin wie auch beim Berliner Theatertreffen mit mehreren Projekten in Erscheinung getreten ist, die sie gemeinsam mit Falk Richter erarbeitete.

Half Life
Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar
Musik von Ori Lichtik
Sharon Eyal ist eine israelische Choreographin und zählt zu den Protagonistinnen der zeitgenössischen Tanz-Szene dieser Tage. Eindeutig von der legendären Batsheva Dance Company geprägt, fordern ihre Kreationen die Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer heraus, um einen individuellen Ausdruck zu erreichen. Gemeinsam mit Gai Behar leitet sie die L-E-V Dance Company, die ihre Kreationen weltweit auf Festivals zeigt. Beide entwickelten Half Life 2017 für das Königlich Schwedische Ballett Stockholm. Die Sogwirkung dieser Arbeit ergibt sich auch aus der Musik, die von Ori Lichtik während des choreographischen Prozesses entstanden ist und weiterentwickelt wurde.

Distant Matter

    Choreographie: Anouk van Dijk
    Bühne und Licht: Paul Jackson | Anouk van Dijk | Claus de Hartog
    Kostüme: Jessica Helbach
    Choreographische Assistenz: Tara Jade Samaya | Niharika Senapati

Half Life

    Choreographie: Sharon Eyal
    Co-Choreographie: Gai Behar
    Musik: Ori Lichtik
    Kostüme und Maske: Rebecca Hytting
    Licht: Alon Cohen
    Choreographische Assistenz: Rebecca Hytting

Weitere Termine
   SO 10.03.2019
    FR 15.03.2019
    MO 25.03.2019
    MO 01.04.2019
    DO 11.04.2019
    SO 14.04.2019
    DO 30.05.2019
    SA 01.06.2019

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑