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WEIL MORGEN GESTERN WAR in Berlin

Premiere am 2. Dezember 2007, 20 Uhr, Theater zum westlichen Stadthirschen, Theaterkapelle, Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin-Friedrichshain

 

ein semi-dokumentarisches Theater-Projekt zum Thema "Älterwerden"

 

Nach dem Leichenschmaus: im Gemeinschaftsraum sitzen der von hochgradiger Alterungsangst gepeinigte Fliesenleger Nathanael Stöcklein und seine im herkömmlichen Sinne völlig alterslose Jugendfreundin Viktoria Rebsamen.

Die Erinnerungswilligkeit schwankt, das Verfallstempo ist verwirrend unregelmäßig, die Vergreisungsresistenz unberechenbar, die real gestohlene Lebenszeit beträgt etwa 75 Minuten und das Lebensziel ist vermutlich ein Friedhof in Berlin-Friedrichshain. Die Stimmen: Claudia Wolff, Eva-Maria Täubert, Gertraud Kretzer, Jean Améry, Peter Pankow, Susanne Howitz, Vincent Martinez, Friederike Mayröcker u.a. Und schemenhaft ein dritter Gast.

 

Alt sein ist die Zukunft. Die Angst vorm Älterwerden wächst wie die Zahl der Alten. Wir werfen ein inneren, persönlichen Blick auf ein allgegenwärtiges und sich doch ständig entziehendes Thema. Ausgangspunkt der Recherche sind ganz einfache, zum Teil intime Fragen: Wie fühlt sich älter werden an? Welche konkreten Erfahrungen verbinden sich damit, welche Ängste, Hoffnungen? Eine theatrale Bestandsaufnahme fügt sich zusammen aus erzählten Erinnerungen, Gedankenspielen und Momentaufnahmen.

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