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WEIL MORGEN GESTERN WAR in Berlin

19., 20., 26. und 27. September 2008, jeweils 20 Uhr, im F40

Fidicinstraße 40, 10965 Berlin-Kreuzberg

 

Nach dem Leichenschmaus: im Gemeinschaftsraum sitzen der von hochgradiger Alterungsangst gepeinigte Fliesenleger Nathanael Stöcklein und seine im herkömmlichen Sinne völlig alterslose Jugendfreundin Viktoria Rebsamen.

 

 

 

Die Erinnerungswilligkeit schwankt, das Verfallstempo ist verwirrend unregelmäßig, die Vergreisungsresistenz unberechenbar, die real gestohlene Lebenszeit beträgt etwa 75 Minuten und das Lebensziel ist vermutlich ein Friedhof in Berlin-Friedrichshain.

 

Alt sein ist die Zukunft. Die Angst vorm Älterwerden wächst wie die Zahl der Alten. Das Stück wirft einen inneren, persönlichen Blick auf ein allgegenwärtiges und sich doch ständig entziehendes Thema. Ausgangspunkt der Recherche sind ganz einfache, zum Teil intime Fragen: Wie fühlt sich älter werden an? Welche konkreten Erfahrungen verbinden sich damit, welche Ängste, Hoffnungen?

 

Eine theatrale Bestandsaufnahme fügt sich zusammen aus erzählten Erinnerungen, Gedankenspielen und Momentaufnahmen.

 

mit: Maria Gräfe, Hannelore Wüst und Dominik Bender

 

Recherche / Regie: Anke Mo Schäfer / Dominik Bender

Bühne / Kostüme: Isolde Wittke

Licht: Urs Hildbrand

 

Eine Produktion des theaters zum westlichen stadthirschen

 

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