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„Wie im Himmel“ nach dem gleichnamigen Erfolgsfilm von Kay Pollak am Theater Pforzheim

Premiere am Samstag, 16. April um 19.30 Uhr im Großen Haus. -----

„Wie im Himmel“ erzählt die Geschichte des erfolgreichen Dirigenten Daniel, der sich, von seiner Karriere ausgelaugt, nach einem schweren Kollaps wieder in sein schwedisches Heimatdorf zieht. Eigentlich wollte er sich von der Welt zurückziehen, doch als er das Amt des Kantors antritt, findet er über seine Leidenschaft für die Musik auch zu den Menschen zurück.

 

Bei seiner Arbeit mit dem bunt zusammengesetzten Chor der kleinen Gemeinde entfaltet sich vor ihm allmählich ein ganzer Mikrokosmos menschlicher Sorgen und Nöte, und er ist überglücklich, als er erkennt, dass er mit Hilfe der Musik einen Weg in die Herzen der anderen findet. Das ist die Erfüllung seines Traums, mit dem er vor Jahrzehnten aus dieser Gegend aufgebrochen war…

 

Kay Pollaks Film war 2005 für den Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert und erhielt zahlreiche Preise. Der Stoff ist wie für die Bühne geschaffen, denn er stellt Themen wie die Sehnsucht nach Gemeinschaft, persönlicher Freiheit und großer Liebe ebenso in den Mittelpunkt wie die Magie der Musik, die Menschen in ihrem tiefsten Innern berühren und verwandeln kann. „Wie im Himmel“ geht überdies der Frage nach dem Sinn des Lebens nach. Die ursprünglich geplante Aufführung des Stückes „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ von Peter Handke entfällt zugunsten der Realisierung dieser aktuellen Produktion.

 

Regie führt Intendant Thomas Münstermann, dessen Inszenierungen von Verdis „Nabucco“, Bernsteins „West Side Story“ und Kurt Weills „Street Scene“ derzeit in der Goldstadt zu sehen sind. Es wirken Mitglieder des Schauspiel- und Musiktheaterensembles spartenübergreifend mit. Ein Wiedersehen gibt es in dieser Produktion mit der Opernsängerin und Schauspielerin Heidemarie Brüny, die dem Pforzheimer Publikum aus langjähriger Mitwirkung am Theater noch in guter Erinnerung ist. Die Rolle des Dirigenten übernimmt Ralf Stech. Stech studierte an der Theater Akademie Köln. Es folgten Engagements an den Schauspielhäusern Köln und Wuppertal, im Stadttheater Lüneburg, am Grenzlandtheater Aachen, bei den Burgfestspielen Jagsthausen und am Theater Reutlingen. Er ist auch aus vielen Film- und TV-Produktionen bekannt (z.B. aus der ARD-Serie „Rote Rosen“ als Tillman Vogel, aus „Cobra 11“ oder „Der Clown“).

 

Wie im Himmel

Schauspiel von Kay Pollak

 

Inszenierung Thomas Münstermann

Bühnenbild Thomas Mogendorf

Kostümbild Alexandra Bentele

Dramaturgie Peter Oppermann

 

Mit: Heidemarie Brüny, Janne Geest, Konstanze Fischer, Joanne Gläsel, Lilian Huynen, Theresa Martini, Jasaman Roushanaei, Katja Thiele; Jörg Bruckschen, Klaus Geber, Markus Löchner, Erik Munkler, Fredi Noël, Jens Peter, Ralf Stech und vielen anderen

 

Weitere Vorstellungen am Pfingstsonntag, 15. Mai um 15 Uhr, So, 22. Mai um 15 Uhr, Sa, 28. Mai um 19:30 Uhr sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit

 

In der Reihe „Theater Treff Kino“: Filmpräsentation „Wie auf Erden“ am Sonntag, 17. April um 19 Uhr im Kommunalen Kino/Diskussion mit Chefdramaturg Peter Oppermann und Ensemblemitgliedern

 

Karten für „Wie im Himmel“ gibt es zum Preis ab 12 € (erm. 6 €Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de

 

 

 

 

 

 

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