Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Wie man den Präsidenten tötet" in München"Wie man den Präsidenten tötet" in München"Wie man den Präsidenten...

"Wie man den Präsidenten tötet" in München

Ein Stück von Miro Gavran, deutschsprachige Erstaufführung.

Premiere: 7. August 2006 um 20.30 Uhr im theater … und so fort, Hans-Sachs-Str. 12 • 80469 München.

Robert, in jungen Jahren einer der größten Gegner des Sozialismus, ist heute angesehener Professor und Leiter des Soziologischen Institutes. Vater von zwei hinreißenden Kindern und glücklich verheiratet mit Stella, ihrerseits Leiterin der Psychiatrie einer renommierten Klinik.

Unerwartet kündigt sich Besuch an. Igor, Roberts 14 Jahre jüngerer Bruder, kehrt nach einem neunjährigen Aufenthalt in der westlichen Welt mit seiner Verlobten Maria in sein Heimatland zurück. Fest entschlossen, der Globalisierung die Stirn zu bieten und den Kampf für eine bessere Welt aufzunehmen, hofft er hier auf die Unterstützung Roberts.

Vieles hat sich verändert in den Jahren und die radikalen politischen Ansichten Igors bedrohen zunehmend die Karrieren und das hart erarbeitete Familien-Idyll Roberts und Stellas.

Der Kroate Miro Gavran lässt in seinem packenden Theaterstück „Wie man den Präsidenten tötet“ Personen aufeinander prallen, die sich menschlich so nah und vertraut sind, ideologisch verschiedener nicht sein können.

Und doch verbindet beide Seiten eine Gemeinsamkeit: Radikalität!

Wo zieht man die Grenzen, wenn die eigenen vier Wände zum Schlachtfeld für jene „schöne neue Welt“ werden? Heiligt der Zweck die Mittel?

 

In Kooperation mit dem S’ensemble Theater, Augsburg

 

mit Daniela Nering, Sandra Lehmann, Johannes Haag, David Scholz

Regie/Bühne: Heiko Dietz

 

Weitere Vorstellungen:

8./9/14./15./16. August 2006

 

weitere Termine im Herbst

jeweils 20.30 Uhr

 

Tel.: 089 232 198 77 (oder 0177 3077934

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑