Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Wim Vandekeybus, BOOTY LOOTING, Schauspiel KölnWim Vandekeybus, BOOTY LOOTING, Schauspiel KölnWim Vandekeybus, BOOTY...

Wim Vandekeybus, BOOTY LOOTING, Schauspiel Köln

Deutschlandpremiere am 12. April 2013 um 19.30 Uhr in der Expo 1. -----

Der Titel verweist auf diese Erinnerungsstörung: Die „geplünderte Beute“, plündern, was bereits geplündert wurde, stehlen was bereits gestohlen wurde, looting the booty.

Wim Vandekeybus: „»booty Looting« ist eine höchst persönliche Arbeit. Das Publikum muss sich darauf einlassen, es wird in die Imagination mit eingebunden und wer weiß, vielleicht wird es sich selber hin und wieder bestohlen fühlen?“

 

In »booty Looting« arbeitet Wim Vandekeybus mit einer Gruppe bestehend aus sechs Darstellern, einem Musiker und einem Fotografen. Musik, Bewegung, Sprache und Fotografie begegnen sich auf Augenhöhe. Jedes Element fügt hinzu oder löscht etwas.

 

Die Live-Fotografie in »booty Looting« ermöglicht Vandekeybus, über das Gedächtnis zu sprechen: „Erinnerungen entstehen oft aus Fotografien oder werden durch sie gestört. Proust erklärt die visuelle Erinnerung sogar für schuldig, andere Erinnerungen zu löschen. Haptik und Geschmack sind viel sensibler, aber werden durch das Visuelle dominiert. Deswegen können wir uns an Dinge erinnern, die wir niemals erlebt haben, einfach nur, weil wir Bilder davon sahen.“

 

In englischer Sprache

 

Produktion Ultima Vez (Brussels, BE) / Koproduktion La Biennale Di Venezia 2012 (IT), KVS (Brüssel, BE), Schauspiel Köln (DE) / Mit besonderem Dank an das Archa Theatre (Prag, CZ)

 

Regie, Choreografie & Bühne: Wim Vandekeybus

 

Entstanden in Zusammenarbeit mit und aufgeführt von Jerry Killick, Birgit Walter, Elena Fokina / Hlin Hjalmarsdottir, Dymitry Szypura, Luke Jessop, Kip Johnson;

Live-Musik: Elko Blijweert;

Live-Fotografie: Danny Willems;

Künstlerische Assistenz und Dramaturgie: Greet van Poeck;

Licht: Davy Deschepper, Francis Gahide, Wim Vandekeybus;

Sound Design: Antoine Delagoutte;

Styling: Isabelle Lhoas assistiert von Frédérick Denis;

Bewegungsassistent: Máte Mészáros;

Kollaboration Köln: Hanna Koller, Götz Leineweber

 

Weitere Vorstellungen am 13. und 14. April sowie am 13., 14. und 15. Juni

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑