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„Woyzeck“ von Georg Büchner im Staatstheater Wiesbaden

Premiere Samstag 25. November 2006, 19.30 Uhr Kleines Haus.

 

Georg Büchner erzählt die Geschichte vom einfachen Soldaten Franz Woyzeck, dessen vorgesetzter Hauptmann ihn schikaniert, von einem skrupellosen Arzt, der ihn als Versuchsperson missbraucht und schließlich muss er erfahren, dass seine Freundin Marie ihm mit einem Tambourmajor untreu geworden ist. Da ersticht Woyzeck seine Freundin Marie mit einem Messer.

 

 

Für dieses Werk wählte Georg Büchner eine wahre historische Begebenheit. Das Vorbild für das Drama ist der Prozess gegen den Leipziger Perückenmacher Johann Christian Woyzeck aus dem Jahre 1821. Durch seinen frühen Tod konnte Büchner sein Werk nicht vollenden.

 

 

Die Wiesbadener Inszenierung stützt sich in großen Teilen auf die ersteRekonstruktion des Büchnerschen Textes von 1879. Intendant Manfred Beilharz inszeniert am Wiesbadener Schauspiel nachKleists Zerbrochnen Krug (Spielzeit 2002/03), Shakespeares Sommernachtstraum (Spielzeit 2003/04) und Kleists Käthchen von Heilbronn (Spielzeit 2005/06) nun den großen Klassiker von Georg Büchner Woyzeck. Das Hessische Staatstheater setzt dabei seine kontinuierlicheAuseinandersetzung mit den Werken des großen Dramatikers und Dichters Georg Büchner (1813 - 1837) weiter fort. Nach Leonce und Lena (z.Zt. im aktuellen Spielplan) und Lenz, kommt mit Woyzeck eines der einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur auf die Bühne. Weitere Termine: Di, 28.11., Sa, 02.12., Do, 14.12., Mi, 20.12., Di, 26.12.,Fr, 29.12. jeweils 19.30 Uhr, Kleines Haus Kartenvorverkauf Telefon 0611. 132 325 www.staatstheater-wiesbaden.de

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