Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Zum Tod von Margaret PriceZum Tod von Margaret PriceZum Tod von Margaret...

Zum Tod von Margaret Price

Am 28.1.2011 verstarb die Bayerische Kammersängerin, die dem Bayerischen Nationaltheater eng verbunden war, im Alter von 69 Jahren. „Wir trauern um eine der herausragenden Künstlerinnen der Operngeschichte,“ so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

„Margaret Price war eine unvergleichliche Mozart-Interpretin, sie prägte in den 70er und 80er Jahren wie keine andere das Profil des Hauses.“

 

Für ihre Verdienste verlieh die Bayerische Staatsregierung der Britin den Titel „Bayerische Kammersängerin“, in ihrer Heimat wurde sie 1993 in den Adelsstand erhoben.

 

Geboren wurde Margaret Price 1941. Nach ihrem Studium in London und ihrem Debüt an der Welsh National Opera trat sie 1971 als Amelia in Simon Boccanegra erstmals an der Bayerischen Staatsoper auf. In den folgenden Jahren sollte das Nationaltheater ihre künstlerische Heimat werden, die Stadt München ihr Hauptwohnsitz. Besonders mit den lyrischen Sopranpartien Mozarts und Verdis begeisterte sie das Münchner Publikum bis zu ihrem Abschied von der Bühne im Jahr 1999.

 

Zu ihren wichtigsten Rollen an der Bayerischen Staatsoper gehörten Kostanze (Die Entführung aus dem Serail), Donna Anna (Don Giovanni), Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Elisabeth (Don Carlo), Aida, Desdemona (Otello), Norma, Primadonna/Ariadne (Ariadne auf Naxos) sowie Adriana Lecouvreur. Gleichzeitig brillierte sie auch mit Liederabenden, oft begleitet von Wolfgang Sawallisch, und Konzertauftritten.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑