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"Anatol" von Arthur Schnitzler im Schauspiel Frankfurt

Premiere 22. November 2013 in den Kammerspielen. -----

Anatol ist Partytier, Weiberheld, Frauenversteher. Seine Theorien über das andere Geschlecht sind durchaus delikat, in der Praxis ist Anatol eher vulgär veranlagt: Er vögelt alles, was ihm über den Weg läuft.

Zugleich träumt Anatol von wahrer Liebe. Einer Liebe, die so tief ist wie sein Seelenleben. Denn damit hat Schnitzler seinen Helden ausgestattet: mit einem Seelenleben. Moderner formuliert: mit einem psychischen Apparat. Komplex und neurotisch klappert er in Anatols Innerem und entlarvt das scheinbar reibungslose Leben des Spitzenvöglers als zutiefst gestört. Armer Anatol – ab zum Therapeuten! Aber was wäre, wenn kein Therapeut der Welt Anatol helfen könnte? Wenn es da gar nichts zu therapieren gäbe? Kein gestörter psychischer Apparat, kein verkorkstes Seelenleben, nur ein rasantes Sexleben. Brutal, geheimnislos, kalt. Ein Leben, das vielleicht falsch ist, aber dafür richtig viel Spaß macht.

 

Regie Florian Fiedler

Bühne Maria-Alice Bahra

Kostüme Selina Peyer

Video Bert Zander

Dramaturgie Anita Augustin

 

Mit Paula Hans, Wiebke Mollenhauer; Torben Kessler, Christoph Pütthoff

 

27. / 28. November,

07.12.13

08.12.13

 

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