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Andrew Lloyd Webber, EVITA, Oldenburgisches Staatstheater

Premiere Sa 15. November 2014 um 19.30 Uhr im Großen Haus. -----

Zweifellos ist sie eine der schillerndsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts: María Eva Duarte de Perón, genannt ,Evita‘. Nationalheilige und Mätresse gleichermaßen und ganz besonders eines: unübertroffene Meisterin der Selbst­inszenierung.

Bereits mit 15 Jahren erkennt Eva Maria Ibar­guren Duarte das Potential, das in den richtigen Bekanntschaften stecken kann: Sie beginnt eine Affäre mit dem Nachtclubsänger Magaldi und schafft so den Sprung vom Dorf in die Großstadt Buenos Aires, wo sie sich als Schauspielerin und Model verdingt. Selbstverständlich verlässt sie Magaldi bald, um sich perspektivenreicheren Herren anzuschließen. Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung trifft Eva den ehrgeizigen Militär Juan Perón und findet in ihm den idealen Partner, an dessen Seite sie fortan die Rolle ihres Lebens spielt – als Wohltäterin der Armen, Kämpferin für Frauenrechte und charismatische First Lady.

 

Ob es einst wirklich zu einem Zusammentreffen Eva Peróns mit dem nicht minder charismatischen Ernesto ‚Che‘ Guevara gekommen ist, bleibt ungewiss. In Lloyd Webbers Musical aber ist er ihr Gegenspieler, der kritische Kommentator ihres Lebens, der den Mythos Evita fragwürdig werden lässt.

 

Das Musical wurde 1978 höchst erfolgreich in London uraufgeführt, gewann in seiner Broadway Fassung sieben Tony-Awards und hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt.

 

Musical in zwei Akten

Gesangstexte — Tim Rice

Inszenierung der Originalproduktion — Harold Price

 

Musikalische Leitung: Jürgen Grimm, Carlos Vázquez, Robin Davis;

Regie: Erik Petersen;

Bühne und Kostüme: Dirk Hofacker;

Choreografie: Antoine Jully;

Chor: Thomas Bönisch;

Licht: Steff Flächsenhaar;

Dramaturgie: Annabelle Köhler

 

Mit: Anna Avakyan/ Alexandra Scherrmann, Anna Christiana Hofbauer; Nicola Amodio/ Philipp Kapeller, KS Paul Brady, Philipp Büttner

 

Opernchor, Staatsorchester und BallettCompagnie des Oldenburgischen Staatstheaters

 

Weitere Vorstellungen: Fr 21., Do 27. November

 

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