Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Astrid Griesbach inszeniert Shakespeare im Puppentheater GeraAstrid Griesbach inszeniert Shakespeare im Puppentheater GeraAstrid Griesbach...

Astrid Griesbach inszeniert Shakespeare im Puppentheater Gera

Premiere 20. Februar 20.00 Uhr

 

Shakespeares letztes Drama „Der Sturm“ erzählt die Geschichte vom Zauberer Prospero, der einst Herzog von Mailand war.

Entthront und aus seiner Heimat vertrieben, lebt er mit seiner Tochter Miranda seit zwölf Jahren auf einer Insel im Nirgendwo, im Reich der Phantasie. Als ein Schiff aus der alten Heimat vorbeisegelt, entfacht er einen gewaltigen Sturm, der ihm seine Widersacher in die Hände spielt. Er plant, für sie ein Stück der Strafe, der Buße und der Umkehr zu inszenieren, will er sie für ihre Intrigen und Verbrechen zur Verantwortung ziehen. Aber seine Gegner bleiben intrigant und skrupellos. So kippt Prosperos Spiel in den Wunsch nach Rache. Nur Mirandas Liebe kann hier Erlösung bringen.

 

In Astrid Griesbachs Inszenierung beleben drei Hüter der Geschichte – die Puppenspieler Marcella von Jan, Christine Müller und Mathias Lenz – die BühnenInsel und tauchen in Shakespeares Universum ein, um Stück für Stück Prosperos Welt ins Licht zu ziehen. Da begegnen dem Zuschauer absonderliche Figuren mit ihm vertrauten Gedanken und schöne Gestalten, die ihm zum Verrücktwerden fremd vorkommen. Ein scheinbares Märchen, das sich bei genauem Hinsehen als knallharter Politthriller entpuppt! Traue keinem Kuscheltier, es könnte deinen Job wollen!

 

Für die Ausstattung zeichnet Petra Linsel verantwortlich.

 

Das Puppentheater setzt damit die Reihe „Weltliteratur für Kinder“ für Theaterbesucher ab 10 Jahren fort.

 

Weitere Vorstellungen: 22. bis 25. Februar 10 Uhr, 25. und 27. Februar 20 Uhr

 

Altenburger Premiere am 2. März 20 Uhr Heizhaus

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑