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Auch künftig leitet Ulrich Greb das Schlosstheater Moers Auch künftig leitet Ulrich Greb das Schlosstheater Moers Auch künftig leitet...

Auch künftig leitet Ulrich Greb das Schlosstheater Moers

Der Rat fasste einstimmig den Beschluss zu einem weiteren Vertrag mit dem derzeitigen Theaterintendanten. Damit vereinbaren Stadt und Intendant noch vor Ablauf des jetzigen Vertrages, ihre Zusammenarbeit bis zum August 2011 fortzusetzen. Der 47-jährige ist seit 2003 Intendant des kleinsten Stadttheaters der Republik. Unter seiner Leitung erhielt das stm für seine beeindruckenden Inszenierungen eine Reihe von Auszeichnungen. Zuletzt konnte Greb den mit 10.000 Euro dotierten erstmals vergebenen Kulturpreis nrw ticket für innovative Veranstalter für das Projekt „Erinnern – Vergessen: Kunststücke Demenz“ in Empfang nehmen.

Zur neuen Spielzeit, in der das stm insgesamt 13 Stücke auf die Bühne oder Orte in der Stadt bringt, hat der Rat zudem die Eintrittspreise neu festgelegt. Künftig kostet der Theaterabend 15 Euro für Erwachsene und weiterhin 6 Euro für Schüler, Studierende, Azubis. Lesungen erleben Erwachsene für 10 Euro, das Schülerticket ist künftig für 6 Euro zu haben. Für 5 Theaterveranstaltungen im Abonnement zahlen Er-wachsene demnächst 60 Euro. Neu ist das Abo für die Jugend. Weil das stm in zahlreichen Projekten mit Schulen zusammenarbeitet und diese Zielgruppe noch näher an das Theater heranführen will, können Schüler, Studierende, Azubis und Wehr- wie Zivildienstleistende für 24 Euro künftig 5 Mal ins Schlossthea-ter gehen.

 

Die kommende Spielzeit, die mit einem Theaterfest im Rahmen des Schlossfestes am 10. September be-ginnt, ist überschrieben mit „Geld oder Leben“. Neben Inszenierungen des „Woyzeck“ von Georg Büchner, des Romans „Jugend ohne Gott“ von Ödon von Horvárth oder der Lebensgeschichte von „Billie Holiday – The Lady Sings the Blues“ plant das Ensemble verschiedene Projekte und Aktionen zum Thema Armut und Analphabetismus. Darüber hinaus werden „Der Kick“ – die Geschichte eines Mordes in der Uckermark, die Gesellschaftssatire „Indien“, das Stück über das Verschwinden „Zitrone Schlüssel Ball“ und das erfolg-reiche Projekt zum Thema Demenz „Ich muss gucken, ob ich da bin“ wieder aufgenommen. Auch auf das Kinderstück „Vom Teufel mit den drei goldenen Haaren“ von K.F. Waechter dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder freuen.

 

www.moers.de

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