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BALLETT-HOMMAGE: Forsythe | Horecna | Lander in der WIENER STAATSOPER

Premiere Sonntag, 15. Dezember 2013, 19.00 Uhr. -----

Der Abend präsentiert Choreographien, die den Schrittkanon des klassischen Balletts, die so genannte Danse d’école, zum Ausgangspunkt nehmen. In the second detail zeigt sich dieses Schrittvokabular im Gewand der für William Forsythe charakteristischen Körpersprache, während Études ein wahres Crescendo an technischen Schwierigkeiten entfaltet. Die Uraufführung Contra Clockwise Witness wagt den Blick in Tiefen und Abgründe der Seele, gewürzt mit einer Prise an schwarzem Humor.

 

Eine Hommage an das Ballett, dargeboten in verschiedener Weise. Einerseits puristisch durch Harald

Landers fulminante Études (1948), ein Crescendo des akademischen Schulstiles und seiner Schwierigkeiten von den Übungen an der Stange über das Adagio und Zitate aus dem Romantischen Ballett bis zur Virtuosität des späten 19. Jahrhunderts; andererseits in seiner Weiterentwicklung exemplifiziert durch William Forsythes bahnbrechendes the second detail (1991), in dem das „Prinzip klassischer Tanz“ von einer zeitgenössischen Kunstauffassung geprägt ist. Dazwischen Natalia Horecnas Kreation Contra Clockwise Witness: ein Werk, das inspiriert durch das Buch Die Reisen der Seele des Hypnotherapeuten Michael Newton Grenzgänge zwischen Leben und Tod erkundet.

 

THE SECOND DETAIL

Choreographie, Bühne, Licht und Kostüme: William Forsythe |

Musik: Thom Willems

Kostüm: Yumiko Takeshima, Issey Miyake („White Dress“) |

Einstudierung: Noah Gelber

Mit: Olga Esina, Nina Poláková, Reina Sawai, Alice Firenze, Vladimir Shishov, Davide Dato, Eno Peci, Mihail Sosnovschi

 

CONTRA CLOCKWISE WITNESS (Uraufführung)

Choreographie und Ausstattungskonzept: Natalia Horecna

Musik: George Crumb, Max Richter u. a.

Bühne und Kostüme: Christiane Devos | Licht: Mario Ilsanker

Mit: Nina Poláková, Ketevan Papava, Alice Firenze, Kirill Kourlaev, Roman Lazik, Eno Peci, Mihail Sosnovschi, András Lukács

 

ÉTUDES

Choreographie: Harald Lander

Musik: Knudåge Riisager, nach Klavieretüden von Carl Czerny

Künstlerische Beratung: Lise Lander

Licht: Umsetzung des Lichtdesigns von Thomas Lund nach der Originalversion von Harald Lander mit besonderer Genehmigung von Lise Lander

Mit: Kiyoka Hashimoto, Denys Cherevychko, Robert Gabdullin, Roman Lazik

 

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