Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Bei Einbruch der Dunkelheit" von Peter Turrini im Burgtheater Wien"Bei Einbruch der Dunkelheit" von Peter Turrini im Burgtheater Wien"Bei Einbruch der...

"Bei Einbruch der Dunkelheit" von Peter Turrini im Burgtheater Wien

Premiere 13. November 2014, 19.30 im Burgtheater. -----

Auf dem Kärntner Landgut seiner Schwiegermutter hält der exzentrische Komponist Philippe gemeinsam mit seiner Frau Claire Hof. Als Gäste haben sich ausgewählte Jungtalente eingefunden und Alois, ein Bub aus dem Dorf, dessen Gedichte Philippe tief beeindrucken.

Man pflegt kunstsinnige Konversation, die zuverlässig nirgendwo hinführt; umso geschliffener sind dafür die gegenseitigen verbalen Verletzungen – es wird schonungslos provoziert, erniedrigt und beleidigt.

 

Nur Claire, die gemeinsam mit dem Familienanwalt zielstrebig an der Entmündigung ihrer Mutter arbeitet, verlangt es nach Gemeinschaft. Sie schlägt wiederholt ein „Spiel für Erwachsene“ vor: Sobald die Dunkelheit über den Garten hereinbricht, darf jeder der sein, der er schon immer sein wollte, das, wonach er sich in seinem Innersten sehnt.

 

Zum 70. Geburtstag von Peter Turrini zeigt die Burg sein autobiographisch gefärbtes Stück über Kärnten, Kunst und Konvention, Selbstsucht und -überschätzung, politische und künstlerische Ignoranz, Wahrheit und Verstellung.

 

„Alle Figuren meines Stückes wollen eigentlich zueinander, aber sie schaffen ununterbrochen, mit jedem Satz, den sie äußern, das Gegenteil – nämlich Distanz, Verletzung und Schmerz.“

Peter Turrini

 

Christian Stückl, Intendant

des Münchner Volkstheaters, der u. a. den Salzburger Jedermann 2002 inszenierte, gibt sein Regiedebüt an der Burg. - See more at: www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php

 

Mit Barbara Petritsch (Die Gräfin, läßt sich mit „Frau Schwarz“ ansprechen), Dorothee Hartinger (Ihre Tochter, nennt sich „Claire“), Markus Meyer (Der Mann ihrer Tochter,

Komponist, nennt sich „Philippe“), Falk Rockstroh (Der Anwalt der Familie, Dr. Meier-Waldhof ), Elisabeth Augustin (Die Haushälterin Elisabeth Ratschnig, von allen „Else“ genannt), Sven Dolinski (Ein Lyriker als Gast, nennt sich „Vinzenz“), Laurence Rupp (Ein Maler als Gast, nennt sich „Giuseppe“) u.a.

 

Regie Christian Stückl

Bühne und Kostüm Stefan Hageneier

Musik Tom Wörndl

Licht Friedrich Rom

Dramaturgie Hans Mrak

 

Samstag, 15.11.2014 | 19.30 UhrBurgtheater

Montag, 17.11.2014 | 19.30 UhrBurgtheater

Freitag, 21.11.2014 | 19.30 UhrBurgtheater

Dienstag, 25.11.2014 | 19.30 UhrBurgtheater

 

Dezember

Dienstag, 02.12.2014 | 19.30 UhrBurgtheater

Donnerstag, 11.12.2014 | 20.00 UhrBurgtheater

Montag, 15.12.2014 | 20.00 UhrBurgtheater

Donnerstag, 25.12.2014 | 19.00 UhrBurgtheater

Dienstag, 30.12.2014 | 19.30 UhrBurgtheater

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑