Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"BUNBURY von Oscar Wilde im STAATSTHEATER KARLSRUHE"BUNBURY von Oscar Wilde im STAATSTHEATER KARLSRUHE"BUNBURY von Oscar Wilde...

"BUNBURY von Oscar Wilde im STAATSTHEATER KARLSRUHE

PREMIERE 12.01.2020, 19:00, STUDIO

The Importance of Being Earnest lautet der Untertitel von Oscar Wildes fulminanter Verwechslungskomödie. In der kongenialen Übertragung von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek entfaltet sich mit großem Wortwitz ein Schauspielerfeuerwerk über die Macht der Verführung.

 

Copyright: Arno Kohlem

Die Dandys Jack und Algernon genießen ihr Doppelleben: Jack, der sicht in der Stadt selbst Ernst nennt, rechtfertigt seine ausschweifenden Besuche in der Metropole mit einem erfundenen, hilfsbedürftigen Bruder namens Ernst. Algernon begründet seine ausgedehnten Landpartien mit Krankenbesuchen bei seinem vermeintlichen Freund Bunbury. Kompliziert wird es, als die Frauen ins Spiel kommen.

Schon immer träumten Gwendolen und Jacks Pflegetochter Cecily vom Traummann mit Vornamen Ernst. Als sich Jack Gwendolen als sein Alter Ego Ernst und Algernon Cecily als Jacks Bruder Ernst vorstellen, ist es um die Damen geschehen. Doch plötzlich kehrt Jack frühzeitig heim und begründet seine Rückkehr mit dem Tod seines Bruders Ernst: die Verwirrung ist komplett – nur ernst kann in diesem turbulenten Spiel um Identitäten auf Dauer niemand bleiben!

Regie führt eine „Feministin der Generation Pop“. Wie die Süddeutsche Zeitung über die junge Regisseurin Pınar Karabulut und ihre Produktionen in Köln, an der Volksbühne Berlin und am Volkstheater Wien schrieb: „Ein Shootingstar, wie das Theater ihn sich in der gegenwärtigen Gender-Aufbruch- und Umbruchzeit nicht besser wünschen könnte: jung, weiblich, Migrationshintergrund.“ Mit ihren Arbeiten, die sich durch große Energie und Spielfreude auszeichnen, und von einem weiblichen Blick auf die Figuren geprägt sind, war sie bereits zwei Mal zum Festival Radikal Jung am Münchner Volkstheater eingeladen.

REGIE Pınar Karabulut
BÜHNE & KOSTÜME Johanna Stenzel
DRAMATURGIE Anna Haas, Eivind Haugland

Algernon    Lucie Emons
Jack    Thomas Schumacher
Cecilie    Sonja Viegener
Gwendolen    Leander Senghas
Lady Bracknell    André Wagner
Miss Prism    Heisam Abbas
Regie    Pinar Karabulut
Bühne & Kostüm    Johanna Stenzel
Dramaturgie    Anna Haas
    Eivind Haugland

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑