Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Burgtheater Wien: Silvesterpremiere im Live-StreamBurgtheater Wien: Silvesterpremiere im Live-StreamBurgtheater Wien:...

Burgtheater Wien: Silvesterpremiere im Live-Stream

am 31. Dezember 2020 im Kasino, Übertragung via Live-Stream.

MICHAEL MAERTENS IST PER LIVE-STREAM IN EINER ONLINE-INSZENIERUNG VON DEAD CENTRE ZU ERLEBEN

Mit Die Maschine in mir bietet das Burgtheater im aktuellen Corona-Lockdown eine besondere Silvesterpremiere an: Michael Maertens ist darin per Live-Stream in einer Online-Inszenierung zu erleben. Regie führt bei dem Projekt, das den Theaterraum mit dem digitalen Raum verschränken wird, das Regieduo Dead Centre mit Ben Kidd und Bush Moukarzel.

 

Copyright: Marcella Ruiz-Cruz

Bis Mitte Januar sind weitere zehn Vorstellungstermine im Verkauf. Mit Die Traumdeutung von Sigmund Freud durchbrach das irisch-britische Regieduo Dead Centre lustvoll die Trennung zwischen Spiel auf der Akademietheater-Bühne und Realität im Zuschauerraum, indem der Traum einer Wiener Zuschauerin zum Inhalt eines ganzen Theaterstücks wurde. Die jüngste Kreation von Dead Centre feiert am 31. Dezember Premiere und geht noch einen Schritt weiter. Der Monolog mit Michael Maertens ist eine Erkundung des Transhumanismus – eine Forschung, welche die Grenzen des menschlichen Körpers zu überwinden sucht. Das Theaterstück basiert auf der preisgekrönten Reportage Unsterblich sein des irischen Journalisten Mark O’Connell, der einen aufrüttelnden Bericht über die Sehnsucht des Menschen nach ewigem Leben vorlegt. Er schlägt den Bogen vom Gilgamesch-Epos bis an die Orte unserer Gegenwart, an denen die Utopie der Unsterblichkeit bereits physische Realität ist, Menschen zu Cyborgs werden und Köpfe in der Wüste Arizonas darauf warten, zum Leben erweckt zuwerden.

Michael Maertens überwindet die Grenzen zwischen seinem Körper und denen des Publikums in dieser Silvesterpremiere ebenfalls mit technischer Hilfe: Das Publikum sitzt via Tablets auf der Zuschauertribüne des Kasinos und kann seine Drinks von zu Hause aus schon während der Vorstellung genießen. Unser Leben als Maschine? Prosit!

Premiere am 31. Dezember 2020 im Kasino, Übertragung via Live-Stream.
Aufführungsdauer: ca. 45 Minuten
Regie: Ben Kidd und Bush Moukarzel
Bei Kartenbuchung erhalten die Zuschauer*innen einen Link per E-Mail mit ihrer Buchungsbestätigung. Der Buchungsvorgang wird abgeschlossen, indem man auf den Link klickt und Videos seines Gesichts aufnimmt. Diese Videos werden in der Vorstellung verwendet. Die Aufnahme ist sehr einfach und dauert etwa 30 Sekunden – benötigt werden lediglich ein
FN 184 068p
Firmenbuchgericht HG Wien
UID: ATU 47318308
DVR: 1019325
Burgtheater GmbH
Universitätsring 2
1010 Wien, Europa Computer
oder ein Telefon mit einer Kamera.

Am Tag der Aufführung erhalten die Zuschauer*innen einen weiteren Link, über den sie sich die Vorstellung ansehen können.

Do 31.12.2020 18 Uhr (Premiere)
Sa 2.1.2021 20 Uhr
So 3.1.2021 19 Uhr
Mi 6.1.2021 19 Uhr
Do 7.1.2021 20 Uhr
Fr 8.1.2021 20 Uhr
So 10.1.2021 19 Uhr
Mi 13.1.2021 20 Uhr
Do 14.1.2021 20 Uhr
Fr 15.1.2021 20 Uhr
Sa 16.1.2021 20 Uhr

Karten zu 15 Euro sind erhältlich online unter www.burgtheater.at jeweils bis 48 Stunden vor Vorstellungsbeginn (keine Ermäßigung, nur Einzelkartenkauf)

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑