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"Clari" von Jacques Fromental Halévy im Opernhaus Zürich

Premiere: Freitag, 23. Mai 2008

 

Auf den Spuren von Maria Malibran hat Cecilia Bartoli das Autograph von "Clari" wiederentdeckt und sie ist fasziniert von diesem Werk, das Halévy von einer ganz anderen Seite als in "La Juive" zeigt.

 

 

Am 24. März 2008 jährte sich der Geburtstag von Maria Malibran zum 200. Mal. Nachdem das Opernhaus Zürich schon beim grossen, von Cecilia Bartoli initiierten Geburtstagsfest in der Pariser Salle Pleyel mit einer umjubelten konzertanten Aufführung von Rossinis "La Cenerentola" dabei war, freut es sich nun ganz besonders, auch im eigenen Hause an eine der bedeutendsten Sängerinnen des 19. Jahrhunderts zu erinnern und mit "Clari" seine langjährige Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli fortzusetzen. Nach ihren fulminanten Interpretationen der Cleopatra in Händels "Giulio Cesare" und der Titelrolle in "Semele" ist das Opernhaus Zürich auf ein weiteres aufregendes Rollendebüt und die Wiederentdeckung einer zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Oper gespannt.

 

Erstmals in Zürich zu Gast ist das belgisch-französische Regieteam Moshe Leiser und Patrice Caurier, das sich in den letzten Jahren auf vielen internationalen Bühnen wie dem Royal Opera House Covent Garden, dem Théâtre du Châtelet in Paris und dem Grand Théâtre de Genève einen Namen gemacht hat. Komplettiert wird das Team durch den Bühnenbildner Christian Fenouillat, den Kostümbildner Agostino Cavalca sowie die Choreografin Beate Vollack.

 

Unter der Leitung von Adam Fischer spielt das Orchestra "La Scintilla" der Oper Zürich. An der Seite von Cecilia Bartoli ist der amerikanische Tenor John Osborn als Duca zu erleben. Ausserdem kann man sich in den weiteren Rollen auf Eva Liebau als Bettina, Stefania Kaluza als Simonetta, Oliver Widmer als Germano, Carlos Chausson als Alberto und Giuseppe Scorsin als Luca freuen.

 

Weitere Vorstellungsdaten:

 

25., 27., 29. und 31. Mai 2008

 

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