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"Dantons Tod" von Georg Büchner - Staatstheater Braunschweig

Premiere am 3. Oktober um 19.30 Uhr im Großen Haus. -----

Die Französische Revolution bedeutet für die europäische Geschichte einen radikalen Einschnitt: das System der absolutistischen Alleinherrscher wird ersetzt durch eine Herrschaft des Volkes. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« lautet die Losung der Stunde.

Kurz nach Ausbruch der Revolution verkündet die Nationalversammlung die „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“. Auf ihr gründen bis heute zentrale Werte unserer Demokratie.

 

Doch der Weg dahin ist lang. Denn der Hunger des Volkes bleibt, Konterrevolutionäre versuchen die Monarchie zu retten, Preußen und Österreich suchen den Krieg gegen das revolutionäre Frankreich, dass den anderen ein Dorn im Auge ist. Doch damit nicht genug. Im fünften Revolutionsjahr schließlich wütet in Paris ein gnadenloser Kampf um den weiteren politischen Weg. Auf der einen Seite stehen die Anhänger des Politikers Maximilien Robespierre; ihnen gegenüber stehen die Dantonisten. Während Robespierre eine Sicherung der Revolution mithilfe des innenpolitischen Terrors verfolgt, sehnen sich die Gemäßigten um den ehemaligen Revolutionsführer George Danton nach einem Ende des Blutvergießens und dem Beginn einer Republik, wo Freiheit und Gleichheit gelebte Werte wären. Diese Sehnsucht bringt den Dantonisten eine Anklage vor dem Revolutionstribunal ein. Den Freunden der Freiheit droht die Guillotine.

 

Inszenierung Martin Schulze

Bühne Ulrich Leitner

Kostüme Pia Maria Mackert

Musik & Choreinstudierung Dirk Raulf

Dramaturgie Axel Preuß

 

Mit Tobias Beyer, Andreas Bißmeier, Moritz Dürr, Philipp Grimm, Sven Hönig, Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Götz van Ooyen, Oliver Simon, Lisa Schwindling, Anke Stedingk

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