Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DAS GOLDENE VLIES von Franz Grillparzer im Landestheater Niederösterreich St. PöltenDAS GOLDENE VLIES von Franz Grillparzer im Landestheater Niederösterreich St....DAS GOLDENE VLIES von...

DAS GOLDENE VLIES von Franz Grillparzer im Landestheater Niederösterreich St. Pölten

Premiere Sa 01.10.16, 19.30. -----

Das goldene Vlies steht, wie der Ring des Nibelungen, für die unersättliche Gier des Menschen nach Macht. Sein Besitz verleiht einzigartige Kräfte, gleichzeitig zieht er Tod, Rache und Verderben nach sich.

Als der griechische Heeresführer Phryxus mit dem Vlies, das er aus einem Tempel in Delphi geraubt hat, auf der Insel der Kolcher anlegt, rechnet er nicht mit der Feindschaft der Inselbewohner. Ihr König, Aietes, tötet den Griechen mithilfe seiner Tochter Medea und setzt sie als Hüterin des magischen Widderfells ein. Als Jason das Vlies zurückzuholen will, verlieben sich Jason und Medea ineinander. Medea stellt sich gegen den Vater und beide fliehen mit dem Vlies. Sie erbitten Asyl in einem Land, in dem Medea immer eine Fremde bleiben wird.

 

Franz Grillparzer entwickelte aus dem antiken Mythos eine geschichts-philosophische, psychologische Tragödientrilogie. Die junge katalanische Regisseurin Alia Luque, die zuletzt für das Burgtheater die Uraufführung „die hockenden“ inszenierte, bringt alle drei Teile des Epos – „Der Gastfreund“, „Die Argonauten“ und „Medea“ – in kompakter Besetzung auf die Bühne und verfolgt mit ihrer Inszenierung die Frage, welche Opfer der Erwerb von Macht verlangt und welchen Preis wir bereit sind zu zahlen, um die Macht zu erhalten.

 

Inszenierung Alia Luque

Bühne Christoph Rufer

Kostüme Ellen Hofmann Christoph Rufer

Choreographie Milan Loviška

 

Mit Tobias Artner, Silja Bächli, Milan Loviška, Bettina Kerl, Michael Scherff, Viola Obricht, Tobias Wolfsegger/Maya Dürrschmid, Tobias Brunner

 

Sa 08.10.16, 19.30 **

Sa 22.10.16, 16.00

Fr 18.11.16, 19.30

Mi 14.12.16, 19.30 *

Do 12.01.17, 19.30

Zu Gast an der Bühne Baden Di 07.03.17, 19.30 *; Mi 08.03.17, 19.30 *

* Einführungsgespräch um 18.30 Uhr, ** Publikumsgespräch nach der Vorstellung

 

Kartenvorverkauf: niederösterreich kultur karten, Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten,

T 02742 90 80 80 600, F

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

MIT WILDEM FEUER - Bundesjugendorchester musiziert

Gleich zu Beginn begeisterte das Bundesjugendorchester unter der inspirierenden Leitung von Francesco Angelico mit der "Karneval"-Konzertouvertüre von Antonin Dvorak, wo Assoziationen zu Berlioz'…

Von: ALEXANDER WALTHER

DIE INQUISITION LÄSST GRÜSSEN - "Don Carlos" von Friedrich Schiller im Schauspielhaus Stuttgart

Die Inszenierung von David Bösch stellt die Personenführung psychologisch deutlich heraus. Das Bühnenbild in der Mitarbeit von Falko Herold bleibt eher blass, Leuchtstäbe erhellen das nächtliche…

Von: ALEXANDER WALTHER

STARK MYTHOLOGISCH GEDEUTET - "Rusalka" von Antonin Dvorak mit dem Theater Heidelberg im Theater Heilbronn

In der Inszenierung von Axel Vornam werden die mythologischen Aspekte dieses im Jahre 1901 in Prag uraufgeführten Werkes konsequent herausgearbeitet. Und auch im Bühnenbild von Tom Musch und den…

Von: ALEXANDER WALTHER

DIE OPER ALS TV-DRAMA

Es war eine Premiere der besonderen Art an einem historischen Ort. Zum ersten Mal gastierte das Nationaltheater Mannheim im Pfalzbau Ludwigshafen - und die Mannheimer Erstaufführung der "Hugenotten"…

Von: ALEXANDER WALTHER

MIT DEM ROSS IN DEN HIMMEL

Marco Stormans Inszenierung stellt die Unsicherheit der Figuren in den Mittelpunkt. Es ist nichts mehr so, wie es war. Die gesellschaftlichen Verabredungen scheitern. Storman arbeitet in diesem…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑