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"Das Wintermärchen" von William Shakespeare in Innsbruck

Premiere 12. Januar 2007 um 19.30 Uhr.

In seiner Komödie Das Wintermärchen nutzt Shakespeare das Potential der Märchenform mit ihren plötzlichen Wendungen, einer Reihe von spektakulären Überraschungs- und Enthüllungsszenen, Ortswechseln, Zeitsprüngen und Milieuveränderungen.

In seiner Komödie Da Wintermärchen nutzt Shakespeare das Potential der Märchenform mit ihren plötzlichen Wendungen, einer Reihe von spektakulären Überraschungs- und Enthüllungsszenen, Ortswechseln, Zeitsprüngen und Milieuveränderungen.
Daher spielt diese „Träumerei an britischen Kaminen“, wie Georg Hensel das Stück nannte, in Sizilien und in Böhmen, das der Dramatiker kurzerhand ans Meer verlegt, aber auch ein bißchen in Delphi, das er zur Insel erklärt. Auch die dramatische Form wechselt, denn das Stück beginnt mit der Härte einer Tragödie: Der sizilianische König Leontes hat seinen böhmischen Amtskollegen Polyxenes zu Besuch. Die Gastfreundschaft endet abrupt, als grundlose Eifersucht Leontes befällt. Er will Polyxenes töten lassen, wirft seine Gemahlin Hermione ins Gefängnis und läßt die neugeborene Tochter als Bastard aussetzen. Erst schwere Schicksalsschläge lassen diesen Othello, der sein eigener Jago ist, zu Vernunft kommen. Und so wendet sich die Tragödie ins Komische, spätestens dann, wenn Autolycus, einer der liebenswürdigsten Ganoven aus der Feder Shakespeares, auftritt.

 

Regie:
Bühne und Kostüme:
Choreographie:


Oliver Karbus
Robert Geiger
Enrique Gasa Valga

 
Leontes
Hermione
Mamillius
Perdita
Camillo
Antigonus
Dorius
Erster Hofmann
Paulina
Emilia
Ein Wärter
Ein Gerichtsbeamter
Polixenes
Florizel
Archidamus
Ein alter Schäfer
Sein Sohn
Autolycus
Ein Magd


Thomas Lackner
Brigitte Jaufenthaler
Nino Rohrmoser
Martina Dähne
Franz Weichenberger
Michael Arnold
Günter Lieder
Anton Gallmetzer
Judith Keller
Eleonore Bürcher
Heinz Fitz
Walter Sachers
Johannes Nikolussi
Benjamin Ulbrich
Walter Sachers
Heinz Fitz
Bernhard Wolf
Martin Carnevali
Eleonore Bürcher

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