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"Der Barbier von Sevilla" von Gioachino Rossini, Theater Augsburg

Premiere am 1. Juni 2008 umj 18.00 Uhr, Großes Haus

 

Die Handlung um den ältlichen Vormund, der sein Mündel Rosina zur Heirat zwingen will und doch erfolgreich düpiert und überlistet wird, folgt einem klassischen Schema der italienischen Commedia.

Mit Hilfe des listigen Barbiers Figaro gelingt es dem Grafen Almaviva schließlich, Rosina zu seiner Frau zu machen. Den um das erhoffte Eheglück betrogenen Bartolo kann nur noch trösten, dass der Graf auf die Mitgift zu verzichten bereit ist.

 

Rossinis musikalische Gestaltung, nicht nur der Titelfigur Figaro, dessen Auftrittsarie zum Inbegriff der italienischen Oper überhaupt wurde, verbindet rhythmische Energie mit Melodie und Tempo und erreicht besonders in den Finalszenen eine Art von „höherem musikalischen Wahnsinn“, der in seiner faszinierenden Absurdität dem des Geschehens entspricht.

Beaumarchais’ Vorlage ist eigentlich der erste Teil einer Trilogie, die Fortsetzung kennen wir aus Mozarts Die Hochzeit des Figaro, wo uns Rosina, nun zur Gräfin geworden, der Graf Almaviva, Figaro, Basilio und Bartolo wieder begegnen.

 

Mit Il barbiere di Siviglia schuf Gioachino Rossini (1792–1868) eine perfekte musikalische Komödie, die bis auf den heutigen Tag von ihrer Rasanz und Faszination nichts eingebüßt hat.

 

Libretto von Cesare Sterbini nach Beaumarchais

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Kevin John Edusei

Inszenierung: Adriana Altaras

Bühnenbild und Kostüme: Ingrid Erb

Dramaturgie: Ralf Waldschmidt

 

Graf Almaviva: Seung-Hyun Kim

Bartolo: Christian Tschelebiew

Rosina: Jean Broekhuizen

Figaro: Manuel Wiencke

Basilio: Per Bach Nissen

Fiorillo: Oliver Marc Gilfert

Ambrogio: Wolfgang Herb

Berta: Andrea Berlet

Offizier: Eckehard Gerboth

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