Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Der Rosenkavalier" von Richard Strauss - Theater&Philharmonie Thüringen "Der Rosenkavalier" von Richard Strauss - Theater&Philharmonie Thüringen "Der Rosenkavalier" von...

"Der Rosenkavalier" von Richard Strauss - Theater&Philharmonie Thüringen

Premiere am 12. Oktober 2014, 18.00 Uhr, Landestheater Altenburg, Großes Haus. ---

Nach einer Liebesnacht werden die Marschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian vom Baron Ochs von Lerchenau überrascht. Octavian entgeht seiner Entdeckung nur, indem er sich als Zofe verkleidet.

Der Baron erbittet von der Marschallin einen Kavalier, der seiner zukünftigen Frau Sophie zur Verlobung eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, der vom Baron unerkannt bleibt und gleichzeitig als „Mariandl“ erotischen Eindruck auf ihn macht. Als Rosenkavalier begegnet Octavian Sophie. Diese gesteht ihm, dass sie den Baron nicht heiraten möchte. Als Octavian dies gegenüber dem Baron äußert, kommt es zum Duell und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf …

 

Hofmannsthal (1874-1929) siedelte seine Komödie in Wien zu Zeiten Maria Theresias an und spart nicht an barock-derber Komik und Erotik. Strauss (1864-1949) schrieb darauf eine kongeniale Musik, die dem opulenten Orchester subtile, durch den Wiener Walzer inspirierte, jede Empfindung nachmalende Klänge entlockt. Die Uraufführung 1911 an der Dresdner Hofoper wurde ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg; bis heute ist Der Rosenkavalier Strauss‘ beliebteste und meistgespielte Oper.

 

Regisseur Maximilian von Mayenburg wurde in München geboren. Er studierte zunächst Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, u.a. bei Alexander Vinogradov und Prof. Thomas Quasthoff. Bereits zu Beginn seines Studiums wurde er 2004 von Christoph Schlingensief als Sänger und Darsteller für die Produktion “Kunst und Gemüse A. Hipler” an der Berliner Volksbühne verpflichtet, die 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

 

Ab 2007 studierte Maximilian von Mayenburg zusätzlich Musiktheaterregie an der HfM „Hanns Eisler“. Im Rahmen des Studiums lernte und arbeitete er u.a. bei Jossi Wieler, Vera Nemirova, Hans Neuenfels und Stefan Herheim. Es folgten Assistenzen u.a. an der Staatsoper Berlin (“Satiesfactionen” Regie: Jürgen Flimm, “Orpheus in der Unterwelt” Regie: Philipp Stölzl), bei den Bayreuther Festspielen (“Die Meistersinger von Nürnberg” Regie: Katharina Wagner) und den Salzburger Festspielen (“Die Meistersinger von Nürnberg” Regie: Stefan Herheim)

 

Frühe eigene Regieprojekte umfassen unter anderem die Inszenierung der Oper “L’ Heure espagnole” im Rahmen des Projekts “K.O. 10 – La petite mort” (Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin, 2009).

 

Im Mai 2011 entstand in Eigenproduktion eine Inszenierung von Webers “Freischütz” im Heimathafen Neukölln (ehem. Saalbau) und im Sommer feierte eine Inszenierung des “Ring des Nibelungen” in einer eigenen Fassung für Kinder bei den Bayreuther Festspielen Premiere. Diese vielbeachtete Fassung wurde 2013 an der Oper Leipzig im Rahmen des Wagnerjahres nachgespielt. Im Dezember 2012 folgte eine Inszenierung von Wolfgang Mitterers “Das tapfere Schneiderlein” an der Werkstattbühne der Staatsoper im Schillertheater Berlin. Im selben Jahr gewann Maximilian von Mayenburg den neuen Regiewettbewerb der Deutschen Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“ in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern und dem Festspielhaus Baden-Baden und inszenierte dort mit großem Erfolg die Kammeroper “Cendrillon” von Pauline Viardot im Rahmen der Osterfestspiele.

 

Mit “The King’s Speech” von David Seidler (der Stückvorlage zu dem gleichnamigen Spielfilm) inszenierte Maximilian von Mayenburg in der Spielzeit 2013/14 am Theater Baden-Baden erstmals für das Schauspiel.

 

Bei der alljährlichen Kritikerumfrage im Jahrbuch der Zeitschrift OPERNWELT wurde Maximilian von Mayenburg 2013 von zwei Redaktionen für die Produktion “Cendrillon” (Osterfestspiele Baden-Baden 2013) als “bester Nachwuchskünstler” der Saison nominiert. Er ist der jüngere Bruder des Autors und Dramaturgen Marius von Mayenburg. Weitere für 2014/15 geplante Inszenierung: “Xerxes” am Theater Bielefeld.

 

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen

Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Musik von Richard Strauss

Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

 

Musikalische Leitung Laurent Wagner

Inszenierung Maximilian von Mayenburg*

Bühne Vinzenz Gertler*

Kostüme Gabriele Jaenecke*

Choreinstudierung Holger Krause

Dramaturgie Felix Eckerle

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

Opernchor von Theater & Philharmonie Thüringen

Kinderchor von Theater & Philharmonie Thüringen

 

Besetzung

Die Feldmarschallin Fürstin WerdenbergAnne Preuß

Der Baron Ochs auf LerchenauTobias Pfülb*

Octavian, genannt QuinquinAmira Elmadfa

Herr von FaninalJohannes Beck

Sophie (seine Tochter)Akiho Tsujii

Jungfer Marianne LeitmetzerinSin Ae Choi **

Valzacchi (ein Intrigant)Mark Bowman-Hester

Annina (seine Begleiterin)Judith Christ

Ein Polizeikommissar/ Ein NotarAndreas Drescher*

Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin/ Ein WirtGünter Markwarth*

Der Haushofmeister bei Faninal/ Ein SängerJueun Jeon

3 adlige WaisenJin Hee Lee

Claudia Müller

Valentina Koshmanova

Eine ModistinIris Eberle

Ein TierhändlerLei Shi

4 Lakaien der MarschallinGonzalo Diaz

Eberhard Dunkel

Konrad Zorn

Heiko Retzlaff

4 KellnerGonzalo Diaz

Konrad Zorn

Heiko Retzlaff

Eberhard Dunkel

4 LerchenauerMichael Rieger

Winfried Roscher

Xiangnan Yao

Andreas Veit

MusikantenMichael Rieger

Winfried Roscher

KutscherXiangnan Yao

MusikantenAndreas Veit

HausknechtXiangnan Yao

 

* als Gast

** Thüringer Opernstudio

 

Weitere Vorstellungen in Altenburg nur am 16. Okt. 14.30 Uhr und 31. Okt. 18.00 Uhr

Geraer Premiere am 24. April 2015, 19.00 Uhr

Weitere Vorstellungen in Gera: 26. April, 9. Mai, 5. und 7. Juni 2015

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 23 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑