Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Deutsche Erstaufführung: „Eiskind“ von Elisabeth Vera Rathenböck im Horizont-Theater KölnDeutsche Erstaufführung: „Eiskind“ von Elisabeth Vera Rathenböck im...Deutsche Erstaufführung:...

Deutsche Erstaufführung: „Eiskind“ von Elisabeth Vera Rathenböck im Horizont-Theater Köln

Premiere am 21. Februar 2009, um 20 Uhr

 

Kathrin ist 18 Jahre alt und steht vor dem Abitur. Sie hat sich in Martin verliebt, kann es aber in der Familie nicht sagen.

Sie will Zeit für sich haben und träumen. Sie will nicht mehr täglich Klavier üben, wie das von ihrem Vater, der seine verpatzte Karriere als Musiker an seiner begabten Tochter korrigieren will, mit Nachdruck erwartet wird.

 

Als Kathrin von ihrer Freundin Judith erfährt, dass ihr Schwarm Martin auf schlanke,hagere Mädchen steht, wird sie unzufrieden mit sich selbst. Sie bewundert die gut aussehende Judith, die ihr stark und unabhängig vorkommt. Kathrin beginnt mit dem Essen bzw. Nicht-Essen zu experimentieren und schlittert in die Magersucht hinein, die in der Folge in Bulimie übergeht. Ein Teufelskreis nimmt seinen Anfang.............

 

„Eiskind“ stellt Anorexa nervosa (Magersucht) und Bulimia nervosa (Eß-Brech-Sucht) ins Rampenlicht.Das Thaterstück durchleuchtet die Familienzusammenhänge, aus denen die Betroffenen stammen.“Eiskind“

Kathrin, verkörpert von der Schauspielerin Ivana Langmajer,lässt das Publikum in Form eines Monologs auf beklemmende Weise an ihrem Leben teilhaben, in dem Gefühle auf Eis liegen und Leistung das Maß aller Dinge ist.

 

Weitere Vorstellungen: 22. Februar, 02. März, 29. März, 30. März, 07. April

jeweils um 20 Uhr, 25. März um 11 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑