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Deutsche Erstaufführung: "Je suis Fassbinder – Deutschland im Herbst 2016" von Falk Richter in NürnbergDeutsche Erstaufführung: "Je suis Fassbinder – Deutschland im Herbst 2016"...Deutsche Erstaufführung:...

Deutsche Erstaufführung: "Je suis Fassbinder – Deutschland im Herbst 2016" von Falk Richter in Nürnberg

Premiere Fr 30./Sep 2016, 20:00 Uhr, Tafelhalle. -----

Wie machen wir jetzt Theater angesichts dessen, was hier und jetzt um uns, in uns, passiert? Europa befindet sich im Ausnahmezustand, Deutschland versinkt in Angst. Terror in Frankreich und Belgien, sexuelle Übergriffe durch vornehmlich arabisch-stämmige Einwanderer in der Silvesternacht, rechtsgerichtete Parteien erfahren wieder großen Zuspruch.

Einer der wichtigsten gegenwärtigen Dramatiker, Falk Richter, erinnert in seinem Stück, das im März im Théâtre National in Straßburg seine Uraufführung feierte, an Rainer Werner Fassbinder, der 1977 vor dem Hintergrund des RAF-Terrors als Künstler mit dem Film »Deutschland im Herbst« reagiert hat. Parallelen werden sichtbar: Der Wunsch nach einem autoritären Herrscher, der die unüberschaubar

gewordene politische Situation in Europa im Handumdrehen löst, ohne dass Europa gleich in Schutt und Asche versinkt. Regisseur Barish Karademir, der durch seine Inszenierungen von Fassbinders als auch Richters Stücken Aufmerksamkeit erregt hat, bearbeitet mit einem Ensemble aus Tänzer/-innen und

Schauspieler/-innen dieses hochaktuelle Stück, das ihm Falk Richter für die deutsche Erstaufführung anvertraut hat.

 

Regie Barish Karademir

Bühne, Kostüme André Schreiber

Video Miho Kasama

 

Es spielen Marisa Akeny, Ulrike Fischer, Elinor Eidt, Johannes Hoffmann, Lukas Kientzler, Kazuma

Glen Motomura

 

Weitere: Sa 01. - So 02. - Do 13. - Fr 14./Okt 2016 -

Do 23. - Fr 24. - Sa 25./Mär 2017

 

Tickets: 16/10 € (VVK) //19/12 € (AK)

0911 231-4000 tafelhalle.de

Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg

 

tafelhalle.de

Eine Koproduktion mit der Tafelhalle im KunstKulturQuartier unterstützt durch Zuschüsse der Stadt Nürnberg. Mit freundlicher Unterstützung der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin

 

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