Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Deutsche Erstaufführung: LA NONNE SANGLANTE in OsnabrückDeutsche Erstaufführung: LA NONNE SANGLANTE in OsnabrückDeutsche Erstaufführung:...

Deutsche Erstaufführung: LA NONNE SANGLANTE in Osnabrück

Die Blutige Nonne - EINE GESPENSTISCHE FAMILIENGESCHICHTE

Premiere im Theater am Domhof, 19. Januar 2008, 19.30 Uhr

Oper in fünf Akten von Charles Gounod, Text von Augustin Eugène Scribe und Germain Delavigne, in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Zwei Geschlechter, die Moldaws und die Luddorfs liegen seit langem in Streit.

 

 

Pierre, der Eremit zwingt die Familien zum Waffenstillstand und will diesen durch eine politische Heirat (Zwangsheirat) besiegeln. Moldaws Tochter Agnès soll Luddorfs ältesten Sohn Theobald heiraten, was den Eremiten nicht daran hindert, anschließend gleich zum Heiligen Krieg aufzurufen. Agnès aber liebt Theobalds Bruder Rodolphe, der mit ihr fliehen will. Um die Flucht zu ermöglichen, soll sie sich als die „Blutige Nonne“ verkleiden. Agnès zögert, eigene Gefühle lassen sie sich mit dem Schicksal der blutigen Nonne identifizieren. Rodolphe verlacht ihre Gefühle als Aberglauben und überredet sie, um Mitternacht im Schutze dieser Verkleidung mit ihm zu fliehen. Als er in der Nacht die Geliebte erwartet, erscheint ihm die echte blutige Nonne. Sie bringt ihn dazu, ihm ewige Treue zu schwören; ein scheinbar nicht enden wollender Alptraum beginnt für Rodolphe…

 

Das Libretto dieser Gounod-Oper beruht auf den Roman des 19. Jahrhunderts THE MONK. Die Verquickung eines Schauerromans mit religiösen Momenten stieß zur damaligen Zeit sehr auf harte Kritik. Aber gerade durch die ‚Geisterszenen’ ließ sich Gounod kompositorisch besonders inspirieren.

 

Das Theater Osnabrück setzt nun in der dritten Spielzeit mit dieser Deutschen Erstaufführung seine französische Linie im Opernbereich fort.

 

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer

Inszenierung: Gabriele Rech

Ausstattung: Stefanie Pasterkamp

Choreinstudierung: Peter Sommerer

Dramaturgie: Carin Marquardt

Mit: Natalia Atamanchuk, Iris Marie Kotzian, Miyuki Nishino, Eva Schneidereit; Yoonki Baek, Genadijus Bergorulko, Frank Färber, Kolja Hosemann, Tadeusz Jedras, Sang-Eun Shim

Chor und Herren-Extrachor des Theaters Osnabrück, Osnabrücker Symphonieorchester

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑