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Deutsches Schauspielhaus in Hamburg: Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats

dargestellt durch die Schauspieltruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade

nach Peter Weiss, Fassung von Volker Lösch und Beate Seidel mit einem Prolog und einem Epilog von Volker Lösch, Beate Seidel und dem Ensemble

Premiere 24. Oktober 2008 um 20 Uhr im Großen Haus

Im Revolutionslaboratorium des Peter Weiss debattieren der Schriftsteller Marquis de Sade und Jean Paul Marat, radikaler Führer der französischen Revolution, über die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Umwälzung. Schauplatz ist die Heilanstalt Charenton im nachrevolutionären Frankreich.

 

In diesem Laboratorium testen auch 27 Hamburger Bürger im Alter von 20 bis 75 Jahren ihre Lust auf Revolution, weil sie durch ihre finanzielle und soziale Situation zu den »Ausgeschlossenen« in dieser Stadt gehören. Ausgehend von ihren Alltagserfahrungen in einer sich immer deutlicher in Arm und Reich differenzierenden Gesellschaft suchen sie nach einer eigenen Position und formulieren hartnäckig ihre Forderung nach sozialer Veränderung. In seinem 1964 uraufgeführten »Ideendrama« diskutiert Peter Weiss angesichts einer in Ost und West geteilten Welt die Tragfähigkeit linker Visionen. Nun, im Jahr 2008, nehmen der Regisseur Volker Lösch und sein Ensemble dieses Stück zum Anlass, die Frage nach sozialer Gerechtigkeit in unserem Land zu stellen.

 

Regie: Volker Lösch, Bühne: Cary Gayler, Kostüme: Carola Reuther, Chorleitung: Bernd Freytag, Dramaturgie: Beate Seidel, Licht: Kevin Sock.

 

Es spielen: Marco Albrecht, Marion Breckwoldt, Achim Buch, Hanns Jörg Krumpholz, Jana Schulz, Tristan Seith sowie Sabine Arndt, Norbert Behncke, Renate Büsing, Olivio Costa, Isabella Dieterich, Ludger Dünnebacke, Peter Feist, Uschi Feuchtinger, Monika Fuchs, Silke Gatermann, Thomas Gerth, Birgit Grodtmann, Ingrid Haase, Ingrid Eva Haase, Meike Harms, Björn Jensen, Marko Jordan, Anke Kröning, Hartmud Lamprecht, Ralf Neubusch, Kerstin Otto, Joe Pauly, Sabine Penschow, Anna-Maria Schlemmer, Aleksandra Ustupska, Martina Wiedemann, Hakan Yasar.

 

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