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Deutschsprachige Erstaufführung: „Mädchen und Jungen“ von Arne Sierens im im Theater Bremen

Premiere am 23. April um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz. -----

Das Stück führt auf das abgelegene Anwesen eines neureichen Strumpffabrikanten, wo das Leben eine endlose Folge von Grillparties, Schwimmen und Waldausflügen zu sein scheint. Doch der Schein trügt: Die Familie ist im Begriff auseinanderzubrechen.

 

„Boy meets Girl“ – Diese drei Worte sind ein magisches Rezept. Die Brüder Gregory, Anthony und ihr Freund Bertrand haben zwei Mädchen in einer Bar kennengelernt – als die sie in der Villa ihrer reichen Eltern besuchen kommen, wird das Lernen zur Nebensache und es wird geflirtet und geplanscht. Doch der schöne Schein trügt und es tun sich bald schon Abgründe in der Familie auf. Die Situation gerät außer Kontrolle und all die schlummernden Familientraumata, Lebenslügen, Hochstapeleien und faktischen Bankrotterklärungen kommen zum Vorschein. Die Eltern, die in einer Midlife-Crisis stecken, werden von Martin Baum und Susanne Schrader verkörpert. Als Familienfreund und aus dem Auslandeinsatz gerade zurückgekehrte Oberst ist Siegfried W. Maschek und als griechische Haushälterin ist Verena Reichhardt zu sehen.

 

Nach „Das Leben auf der Praça Roosevelt“ von Dea Loher und „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow inszeniert die niederländische Regisseurin Alize Zandwijk bereits zum dritten Mal in Bremen. Ihre aktuelle Arbeit „Mädchen und Jungen“ ist dabei die Neuauflage einer früheren: Unter dem Titel „Meiskes en Jongens“ hat sie es vor elf Jahren bereits im Ro Theater in Rotterdam inszeniert, wo sie auch Intendantin ist. Ab Januar 2016 wird die Niederländerin als leitende Schauspiel-Regisseurin fest ans Theater Bremen wechseln.

 

Deutsch von Barbara Buri

 

Regie: Alize Zandwijk

Ausstattung: Thomas Rupert

Dramaturgie: Viktorie Knotková

 

Mit:

Martin Baum, Nadine Geyersbach, Lisa Guth, Vincent Heppner, Johannes Kühn, Siegfried W. Maschek, Verena Reichhardt, Susanne Schrader, Robin Sondermann

 

Weitere Termine unter www.theaterbremen.de

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