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Deutschsprachige Erstaufführung: "Yellow Line" von Charlotte Roos und Juli Zeh, Deutsches Theater Berlin

Premiere 12. September 2013, Box des DT. -----

"Protestkunst ist angepasst. Radikalität ist angepasst." Eine Kuh fällt vom Himmel und versenkt das Boot eines nordafrikanischen Fischers. Dieser wird daraufhin von der EU-Grenzschutztruppe Frontex aufgegriffen und als mutmaßlicher illegaler Immigrant verhaftet.

Ein paar hundert Kilometer weiter sitzt Helene mit ihrem Freund Paul, der sich gerade in einer Performance zugunsten der libyschen Revolution versteigert hat, in einem All-inklusiv-Hotel und verzweifelt an der Enge und Kontrolliertheit der spätkapitalistischen Gesellschaft. Während ein Herdenmanager für die Optimierung des Herdentriebs plädiert, fragen sich Paul und seine Busenfreundin Clara im Spa, ob Empörung und Wut sich heute überhaupt noch lohnen. Während die einen diskutieren, findet Helene einen ganz eigenen Zugriff auf die Geschichte.

 

Was zunächst zusammenhangslos erscheint, verzahnen die beiden Autorinnen Charlotte Roos und Juli Zeh in 'Yellow Line' zu einer temporeichen Komödie über die westliche Sehnsucht nach Revolte, den Arabischen Frühling und die Frage, wie viel Freiheit wir bereit sind für unsere Sicherheit zu opfern.

 

Regie Brit Bartkowiak

Bühne Nikolaus Frinke

Kostüme Carolin Schogs

Musik Thies Mynther

Dramaturgie Ulrich Beck

 

Besetzung

Anita Vulesica, Sebastian Grünewald, Franziska Machens, Benjamin Lillie

 

Termine

12. September 2013, 20.00 Uhr, A-Preise

13. September 2013, 20.00 Uhr, A-Preise

14. September 2013, 19.30 Uhr, A-Preise

19. September 2013, 19.30 Uhr, A-Preise

01. Oktober 2013, 20.00 Uhr, B-Preise

14. Oktober 2013, 20.00 Uhr, Preis 12€/9€

31. Oktober 2013, 19.00 Uhr, B-Preise

 

 

 

 

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