Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DIE DREIGROSCHENOPERvon BERTOLT BRECHT / KURT WEILL, Vorarlberger Landestheater Bregenz DIE DREIGROSCHENOPERvon BERTOLT BRECHT / KURT WEILL, Vorarlberger...DIE DREIGROSCHENOPERvon...

DIE DREIGROSCHENOPERvon BERTOLT BRECHT / KURT WEILL, Vorarlberger Landestheater Bregenz

PREMIERE: 30. September 2011, 19.30 Uhr, Grosses Haus. -----

Bert Brechts legendäre „Dreigroschenoper“ wurde am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt und zu einem der größten Theatererfolge der 20er Jahre.

Das „Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern“, angesiedelt im viktorianischen Soho, erzählt vom Existenzkampf und von der Konkurrenz zwischen dem Kopf der Bettlermafia und einem Verbrecher, der beste Beziehungen zur Londoner Polizei unterhält. Brecht zeigt hier die Schatten- und Nachtseiten der modernen Großstadt, zugleich zielt er mit Spott und Satire auf die bürgerliche Gesellschaft der Weimarer Republik. Die Revue auf der Bühne ist neben aller Unterhaltung Anlass zur kritischen Reflexion sozialer Bedingungen. Kurt Weills Musik montiert Elemente des Jazz, der Kirchen- und Opernmusik sowie zeitgenössischer Schlager, die eingestreuten Balladen wie das Lied der Seeräuber-Jenny oder von Mackie Messers wurden Welthits.

 

„Sie werden jetzt eine Oper hören. Weil diese Oper so prunkvoll gedacht war, wie nur Bettler sie erträumen, und weil sie so billig sein sollte, dass Bettler sie bezahlen können, heißt sie: die Dreigroschenoper“ so Bert Brecht zu seiner Oper.

 

Regie: Alexander Kubelka

Bühne: Paul Lerchbaumer

Kostüme: Andrea Hölzl

Musik: Ensemble Plus / Andreas Ticozzi

Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert

Regieassistenz: Marcus Harms

Licht: Arndt Rössler

Korrepetition: Gabriele Kaufmann

Gesangs-Coach: Akiko Metzler

 

Mit: Maximilian Laprell, Christian Graf, Helga Pedross, Olga Wäscher, Markus Menzel, Lisa Maria Sexl, Adelheid Bräu, Alexander Julian Meile, Mario Plaz, Andreas Jähnert, Lukas Kientzler u.a. aus dem Ensemble

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑