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„Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran in Münster „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran in Münster „Die Grönholm-Methode“...

„Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran in Münster

Im Wolfgang Borchert Theater

Premiere A | Freitag, 2. November 2007, Premiere B | Samstag, 3. November 2007, Beginn 20 Uhr, WBT_SAAL

 

Vier Bewerber haben sich zur Endrunde eines Auswahlverfahrens für eine äußerst attraktive Managerposition eingefunden.

 

Sie werden mit einer höchst ungewöhnlichen Bewerbungssituation konfrontiert: es gilt, unterschiedliche Aufgaben zu lösen, wobei die vier ganz auf sich gestellt sind. Jeder einzelne muss sich bewähren, ohne wirklich zu wissen, mit welchem Ziel die Aufgaben gestellt wurden oder was von den Bewerbern erwartet wird. Schon die erste Aufgabe sät Mißtrauen: unter den Bewerbern scheint sich ein Vertreter der Personalabteilung zu befinden. Beim Kampf um den begehrten Posten, der immer ungewöhnlichere Mittel fordert, wird auch das Privatleben der Bewerber nicht ausgespart.

 

Jordi Galcerans Stück beschreibt eine Situation, die von der unerbittlichen Konkurrenz zwischen Arbeitssuchenden und gleichzeitig sehr unterhaltsam vom Wahn um die Ressource Mensch erzählt – ein hochaktueller Psychokrimi der Extraklasse und ein sarkastischer Kommentar auf die immer aggressiver werdenden Methoden auf dem Arbeitsmarkt.

 

„Wir suchen nicht einen guten Menschen,

der nach außen Arschloch ist.

Was wir suchen ist ein Arschloch, das nach

außen ein guter Mensch ist.“

 

DIE GRÖNHOLM-METHODE des 1964 in Barcelona geborenen Autors Jordi Galceran wurde 2003 in Barcelona und Madrid uraufgeführt. Der Psychokrimi kommt nun nach großen Erfolgen auf spanischen und mehr als 40 deutschen Bühnen nach Münster. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand im November 2005 am Badischen Staatstheater Karlsruhe statt.

 

Inszenierung | Monika Hess-Zanger

Ausstattung | Petra Buchholz

 

Mitwirkende | Florian Bender [Carlos Bueno] | Nora Düding [Mercedes Degás] | Konrad Haller [Fernando Porta] | Jens Ulrich Seffen [Enrique Font] |

 

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