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"Die Heilige Nacht", Weihnachtslegende von Ludwig Thoma in München

Sonntag, 17. Dezember 2006, 11.00 Uhr, Matinee im Residenz Theater.

Gerd Anthoff liest und die Inntaler Sänger musizieren.

Ludwig Thomas Nachdichtung des Weihnachtsgeschehens ist die schönste und bekannteste bayerische Weihnachtsgeschichte.

Thoma hat die Handlung seiner Strophen in seine Heimat getragen: Nazareth und Bethlehem liegen in Oberbayern, die Weihnachtserzählung ist eine ewige Geschichte vom Reichtum, der das Herz verhärtet, und dem Wunder, das sich nur dem offenbart, der seine Augen für das scheinbar Unwichtige öffnet.

 

 

Im Kriegsjahr 1916 schrieb Ludwig Thoma auf der Tuften über dem Tegernsee „Die heilige Nacht“, jene Weihnachtslegende, die bis heute die Menschen in ganz Bayern – und darüber hinaus – immer wieder aufs Neue bezaubert.

 

 

„Die heilige Nacht“ fand eine Verbreitung wie kein anderes Werk von Ludwig Thoma. Obwohl die Legende in altbayerischer Mundart geschrieben ist, so wie man sie damals noch in der Tegernseer Gegend sprach, ist die Besonderheit dieser Geschichte offenbar stärker als die Grenzen, die einem Verständnis anderswo gesetzt zu sein scheinen.

 

 

In Vierzeilern wird die Geschichte von der Geburt Christi erzählt, als wäre sie ein Geschehnis aus unseren Tagen.

 

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