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"die italienerin in algier" von Gioacchino Rossini, Theater Dortmund

Premiere: 21.Februar 19:30, Opernhaus

 

Mustafa, der Bey von Algier, ist seiner Frau Elvira überdrüssig. Er will sie mit seinem Sklaven Lindoro, einem italienischen Kriegsgefangenen, verheiraten, denn ihn selbst verlangt nach einer rassigen Italienerin...

Die Liebe führt zu gefährlichen Ufern.

 

Zufällig ist gerade eine vor der Küste gestrandet. Die schöne Isabella ist auf der Suche nach ihrem Verlobten, der – noch zufälliger – ausgerechnet Lindoro ist. So beginnt ein Verwirr- und Verwechslungsspiel. Masken fallen wie Mauern. Witz und Ironie geben sich ein Stelldichein mit tieferer Bedeutung …

 

Das Fremde lockt!

 

Inspiriert durch die Expedition Napoleons nach Ägypten und das Schicksal der Mailänderin Antonietta Frapolli im Harem des algerischen Bey, lässt Rossini 1813 – drei Jahrzehnte nach Mozarts Entführung aus dem Serail – Vertreter zweier unterschiedlicher Kulturen aufeinander prallen.

 

Die Heimat ruft …

 

Eine reizvolle Komödie mit Hintersinn? Ein Beitrag zur aktuellen Diskussion über das Zusammenleben von Völkern? Rossini lässt viele Deutungsmöglichkeiten zu. Denn er kannte die Wunderwaffe der Versöhnung im Völker- und Geschlechterkrieg – das Lachen....

 

Musikalische Leitung - Moto Kobayashi

Regie - Gregor Horres

Bühnenbild - Jan Bammes

Kostüme - Yvonne Forster

Choreinstudierung - Granville Walker

Dramaturgie - Klaus Angermann

 

Mustafa - Bart Driessen

Elvira - Lydia Skourides

Zulima - Vera Semieniuk

Haly - Marko Spehar

Lindoro - Tansel Akzeybek

Isabella - Maria Hilmes / Ji Young Michel

Taddeo - Brian Dore

 

Regieassistenz - Günther Kittler

Musikalische Assistenz - Alexandra Goloubitskaia, Michael Hönes

Inspizienz - Ulas Nagler

Soufflage - Victor Stelli

 

Februar 2009 27.

März 2009 08., 13., 22.

April 2009 04., 17.

Mai 2009 02., 16., 24.

 

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