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"Die Legende vom heiligen Trinker" Nach einer Novelle von Joseph Roth, Theater Basel

Premiere am 22. September 2010, 20.15 Uhr — Kleine Bühne

 

Andreas Kartak erschlug den Mann seiner Geliebten, landete im Gefängnis und

schliesslich als Clochard am Ufer der Seine. Dort ist Trinken so selbstverständlich

wie zerschlissene Kleidung und ein schmutziger Hals.

Doch Kartak erhält eine zweite Chance: Man schenkt ihm Geld und die Zeit der Wunder hebt an. Er schwört aufrichtig, das Geld zurückzugeben – am Fusse der Statue der Heiligen Thérèse von Lisieux – und zwar unbedingt an einem Sonntag. Mit aller Aufrichtigkeit, die ihm zur Verfügung steht, aber auch mit der ganzen Fehlbarkeit des unverbesserlichen Trinkers, verfolgt Kartak diesen Plan: Er findet Arbeit, verliert sie wieder, gewinnt Geld, Freunde, Frauen – und verliert sie wieder. Und wenn er das Geld einmal beisammen hat, ist nicht Sonntag oder es lockt ein kleines Gläschen auf dem Weg.

 

Joseph Roth nannte seine letzte Erzählung «Mein Testament», und wirklich nimmt

sie mit bestürzender Konsequenz den Tod des grossen Autors vorweg. Elias Perrig zeigt Joseph Roths heiter-berührende Geschichte mit Peter Schröder als Andreas Kartak als Folgeprojekt des Soloabends «Lenz» von Georg Büchner.

 

Regie: Elias Perrig

Photographie und Projektionen: Torsten Warmuth

 

Mit: Peter Schröder

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