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"Die Leiden des jungen Werther" nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe, Schauspiel Stuttgart

Premiere: Samstag, 18. Januar 2015, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Goethes Leiden des jungen Werther erzählt die Geschichte einer verzweifelten Liebe – unbedingt, maßlos und gegen jede Vernunft. Bis an die Grenzen des Wahnsinns verliebt sich der junge Rechtspraktikant Werther in Lotte, die bezaubernde Tochter des Amtmann S., die jedoch mit einem Anderen verlobt ist.

 

In den Briefen, die Werther zwischen dem 4. Mai 1771 und dem 23. Dezember 1772 an seinen Freund Wilhelm schreibt, breitet sich ein Kaleidoskop der Seelenregungen eines stürmisch und hoffnungslos Liebenden aus. Werthers Liebesrausch entwickelt sich, wie er es selbst beschreibt, zu einer „Krankheit zum Tode“. Er vergleicht diese Krankheit mit einem bösartigen und tödlichen Fieber, dessen letzte Konsequenz der Freitod als stärkster Ausdruck seiner Gefühle ist. Er ist zerrissen zwischen seiner wachsenden Leidenschaft und den Normen der Gesellschaft, zwischen seinen Wünschen und Begehren und den Einschränkungen der sozialen Wirklichkeit. Mit Begeisterung liest Werther Homers Odyssee.

 

Die Reise des antiken Helden spiegelt seinen eigenen Seelenzustand als Irrfahrt der Gefühle. Eine Irrfahrt aus der Goethezeit in die Antike und bis in die Zukunft unserer Welt, auf die Regisseur Simon Solberg den liebessüchtigen Helden schickt: „Ein Abend über den schmalen Grat zwischen Koma und Amok.“ (Simon Solberg)

 

Regie: Simon Solberg,

Bühne und Kostüme: Christina Schmitt, Maike Storf,

Musik: Sven Kaiser,

Dramaturgie: Anna Haas

 

Mit: Julischka Eichel, Matti Krause, Wolfgang Michalek, Hanna Plaß, Sebastian Wendelin; Sven Kaiser

 

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