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DIE MÖWE von Anton Tschechow im Bremer Theater

Premiere Samstag, 21. Oktober um 20 Uhr im Schauspielhaus.

Wir brauchen neue Formen, und wenn es sie nicht gibt, dann brauchen wir besser gar nichts, behauptet der junge Schriftsteller Kostja. Und meint damit nicht nur neue Formen für das Theater, sondern auch neue Formen des Lebens.

Alles schreit für ihn nach Aufbruch. Mit der Premiere seines ersten Stückes will er dafür ein Zeichen setzen. Unter den Zuschauern und für ihn besonders wichtig: seine Mutter Arkadina, einst umjubelte Schauspielerin, und ihr Geliebter, der viel gelesene Autor Trigorin. Doch alles geht schief: Die Vorstellung wird von den Zuschauern verlacht, und auch seine Liebe zur Hauptdarstellerin Nina wird nicht erwidert. Denn Nina liebt Trigorin, der mit ihr ein Verhältnis beginnt, das sie für Liebe hält – sie folgt ihm in die Stadt, wo sie schließlich als allein erziehende Provinzschauspielerin scheitert. Die Jahre vergehen und Kostja begräbt seine großen Ideale, wie auch die anderen Gutsbewohner ihre Misserfolge still ertragen – bis eines Tages Nina wieder auf dem Gut erscheint…

Mit Anton Tschechows Die Möwe wird am Bremer Theater bereits die sechste Inszenierung von Michael Talke zu sehen sein, der zuletzt bei Heinrich von Kleists Amphitryon Regie führte.

Es spielen Henriette Cejpek, Irene Kleinschmidt, Friederike Pöschel, Franziska Schubert, Andreas Krämer, Georg Marin, Siegfried W. Maschek, Trystan W. Pütter und Alexander Rossi.

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