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DIE WALKÜRE von Richard WAgner im Theater Trier

Premiere am 21. Oktober 2007 um 17.00 Uhr im Großen Haus

Erster Tag des Bühnenfestspiels DER RING DES NIBELUNGEN

 

Götter in Not. Der Raub des Rheingolds und der daraus gewonnene Ring der Macht durch den Nibelungen Alberich hat ein gefährliches Bedrohungsszenario eröffnet:

 

Wotan, der den Ring in seine Gewalt brachte und damit Schulden tilgte, verlor die Kontrolle über das verfluchte Gold. Seine Macht gerät vollends ins Wanken, als sein Plan scheitert, einen vom Göttergesetz unabhängigen Helden zur Absicherung eigener Ansprüche an den Ring auszusenden: Denn die Liebesbeziehung zwischen dem von Wotan gezeugten Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde ist mit der Götterordnung unvereinbar. Resigniert beauftragt er seine Tochter, die Walküre Brünnhilde, dafür zu sorgen, dass Siegmund beseitigt wird. Doch Brünnhilde – hingerissen von der Liebe der Geschwister – verweigert den Befehl. Für ihren Ungehorsam muss sie allerdings einen hohen Preis zahlen...

 

DIE WALKÜRE – 1870 einzeln in München und 1876 dann im Gesamtzusammenhang im Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt – ist das Kernstück der RING-Tetralogie. In ihr wird Konflikt und Krise von Wotans Machtsystem offensichtlich: Dem in seine eigenen Gesetze verstrickten Gott steht Brünnhilde gegenüber, die sich gegen die gewalttätige Autorität des Vaters auflehnt. Dem Machtgedanken begegnet der Liebesgedanke.

 

Für die Inszenierung konnte der Wagner-Spezialist Hans-Peter Lehmann, früherer Mitarbeiter Wieland Wagners in Bayreuth, gewonnen werden. Auf den großen Bühnen der Welt als Regisseur erfolgreich, hat er seit 1970 bereits fünf komplette RING-Inszenierungen auf die Bühne gebracht, zuletzt in einer aufsehenerregenden Realisation in der Breslauer Jahrhunderthalle.

 

Weitere Vorstellung im Oktober: 26. Oktober um 18.00 Uhr

Das Theatercafé zum Musikdrama findet am 14. Oktober 2007 um 11.15 Uhr im Foyer statt.

 

Musikalische Leitung: GMD István Dénes

Inszenierung: Hans-Peter Lehmann

Ausstattung: Olaf Zombeck

Dramaturgie: Dr. Peter Larsen

 

Mit: Iskra Georgieva Bakalova I Evelyn Czesla I Olga Gorodetskaja I Eva Maria Günschmann I Vera Ilieva I Hee-Gyong Jeong I Adréana Kraschewski I Silvia Lefringhausen I Chariklia Mavropoulou I Irmgard Vilsmaier I Vera Wenkert; Pawel Czekala I Karsten Mewes I Wolfgang Schwaninger I Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

 

 

 

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