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"Die Zufügung / Über das Altern und den Tod hinaus" - Lecture Performance von Corinne Maier - Kaserne Basel

Premiere am 7.3.2020, um 20:00, Reithalle

Wir werden heutzutage älter als jemals zuvor – was macht das mit uns, auch mit den Jüngeren? Eine Stückentwicklung zum Thema ‚Alter‘ ist seit einiger Zeit geplant - den Text dafür beisteuern wollte Gerlind Reinshagen, bekannteste weibliche Dramatikerin der BRD in den 70er und 80er Jahren und mit Jahrgang 1926 selbst Expertin im Altern.

 

Copyright: Kaserne Basel


Ein Team, dessen Mitglieder über 60 Jahre Altersunterschied haben, freut sich sehr auf diese Zusammenarbeit. Erste Treffen finden statt. Nun stirbt aber die Autorin an Pfingsten 2019 noch vor dem eigentlichen Probenbeginn - übrig bleiben Gesprächsfetzen, Gedanken und erste Notizen. Anfänge. Aus diesem Material und den eigenen Improvisationen entsteht nun Die Zufügung. Das ist der Titel, den Gerlind Reinshagen noch vor ihrem Tod für das Stück bestimmt hat.

Corinne Maier lebt und arbeitet als Theatermacherin in Basel. Sie studierte bis 2009 in Hildesheim Kulturwissenschaften und aesthetische Praxis und ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs magic garden. Sie stand zunächst selber in den Lecture Performances Heideggers-auf-der-Bühne-sein und Selberdenken, Setzen! (2011) auf der Bühne. 2012 begann sie Regie zu führen und inszenierte seither u.a. Past Is Present (2013) und Like A Prayer (2015). Zusammen mit der Autorin Tina Müller entwickelte sie 2017 Children of Tomorrow für das Münchner Volkstheater, das zu radikal jung und zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater in Berlin eingeladen wurde. 2018 entstand The end of the world as we know it, das am Festival Politik im freien Theater zu sehen war und 2019 BUNKERN fürs Luzerner Theater. Ausführliche Expeditionen und Recherchen stehen am Anfang ihrer oft dokumentarischen Theaterarbeiten.

Mit Texten von: Gerlind Reinshagen, Anne Haug, Catriona Guggenbühl, Kris Merken, Corinne Maier,

Performance Anne Haug, Catriona Guggenbühl,

Regie: Corinne Maier, Dramaturgie: Kris Merken, Ausstattung: Christoph Rufer, Sounddesign & Komposition: Bernhard la Dous, Choreografie: Berit Jentzsch, Künstlerische Mitarbeit: Valerie Hess, Regieassistenz: Silvan Rechsteiner, Lichtdesign & Technische Leitung: Thomas Kohler, Produktionsleitung: Elena Conradt, produktionsDOCK,

Koproduktion: Kaserne Basel, Theater Winkelwiese Zürich, Theater Tuchlaube Aarau, Schlachthaus Theater Bern, Sophiensaele Berlin, Gefördert durch den Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Jürg Georg Bürki Stiftung

Weitere Vorstellungen: 8.3., 19:00 + 9.3., 11.3., 12.3. jeweils 20:00

 

 

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