Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2010 für Dirk LauckeDramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2010 für Dirk...Dramatikerpreis des...

Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2010 für Dirk Laucke

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergibt in diesem Jahr seinen Dramatikerpreis an Dirk Laucke. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich an einen jungen Dramatiker verliehen. Mit dem Preis verbunden ist der Auftrag zu einem neuen Stück an einem kooperierenden Theater, in diesem Jahr dem Theater Freiburg.

 

 

Die Jury, bestehend aus Ulrich Khuon (Intendant Deutsches Theater Berlin), Oliver Reese (Intendant Schauspiel Frankfurt), Barbara Mundel (Intendantin Theater Freiburg), Wilfried Schulz (Intendant Staatsschauspiel Dresden), Judith Gerstenberg (Chefdramaturgin Schauspielhaus Hannover) und Gerhard Jörder (Theaterkritiker und ZEIT-Autor) unter dem Vorsitz von Nina Hugendubel (Vorsitzende des Gremiums Literatur im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft), wählte den Preisträger unter 21 nominierten Autoren aus.

 

Dirk Laucke wurde 1982 in Schkeuditz (Sachsen) geboren und wuchs in Halle an der Saale auf. Nach einem abgebrochenen Psychologiestudium in Leipzig studierte er von 2004 bis 2008 "Szenisches Schreiben" an der UdK in Berlin. Seine Laufbahn als Dramatiker verzeichnet Uraufführungen in Halle, Osnabrück, Essen, Berlin, Heidelberg und Dresden. Die Jury entschied sich einstimmig für den Jungautor, der eine eigene Sprache gefunden hat, die Wirklichkeit auf die Bühne zu bringen. Ausgestattet mit einem feinen Gespür für Figuren, nimmt er besonders Ausgegrenzte und Randfiguren der Gesellschaft ins Visier. Sein am Staatsschauspiel Dresden uraufgeführtes Stück "Für alle reicht es nicht" ist im Mai zu den Mühlheimer Theatertagen eingeladen.

 

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises vom 15.-17. Oktober 2010 in Chemnitz statt. Bisherige Preisträger waren Händl Klaus, Nuran Calis, Thomas Freyer, Philipp Löhle, Ewald Palmetshofer und Juliane Kann.

 

Ausführliche Informationen zu den Preisträgern finden Sie im Anhang und unter www.kulturkreis.eu.

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑