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„Drei Schwestern“ – ein Ballett von Cathy Marston im Musiktheater im Revier Gesenkirchen

Premiere: 25. Mai 2014, 18.00 Uhr, Kleines Haus. -----

Als „Poesie des ungelebten Lebens“ bezeichnet der Literaturkritiker und Journalist Prof. Hellmuth Karasek jenen Schleier stiller Melancholie, der alle Figuren des russischen Autors Anton Tschechow zu umhüllen scheint.

Im erstarrten Zwischenreich alltäglicher Gleichförmigkeit verharren auch die „Drei Schwestern“ Olga, Mascha und Irina, die entwurzelten Protagonistinnen von Tschechows 1901 erschienener Meistererzählung. Während sie vom Leben träumen, hat eine andere längst davon Besitz ergriffen: Natascha, die Fremde, dringt mit neuem Gedankengut in den Kokon der Schwestern ein…

 

Die britische Choreografin Cathy Marston siedelt Tschechows Familien-Drama „Drei Schwestern“ im faszinierenden, familiären Mikrokosmos des Ballettsaals an: Zu Musik von Sergej Rachmaninow, Arvo Pärt und der zeitgenössischen russischen Komponistin Galina Ustwolskaya verdichtet ihre Choreografie

die routinierte Mühsal des täglichen Ballett-Trainings zu einer berührenden poetischen Parabel über den Tschechowschen Lebens-Kampf.

 

Choreografie Cathy Marston

Bühne Dirk Becker

Kostüm Ines Alda

Dramaturgie Anna Grundmeier

 

Olga, ehemalige Ballerina, Ballettmeisterin Kusha Alexi

Mascha, 1.Solistin Bridget Breiner

Irina, Solistin Aidan Gibson

Natascha, Elevin Ayako Kikuchi

Kulygin, Choreograf, Ballettdirektor, Maschas Ehemann Ordep Rodriquez Chacon

Tusenbach, Impresario der Ballettcompagnie Joseph Bunn

Andrej, Solist Valentin Juteau

Werschinin, Gastsolist, Maschas Geliebter Petar Djorcevski

Tänzerinnen der Ballettcompagnie Maiko Arai, Francesca Berruto, Nora Brown, Rita Duclos

Gasttänzer Fabio Boccalatte, Hugo Mercier, N.N

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