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Düsseldorfer Schauspielhaus: Das digitale Programm

vom 22. bis 28.2.2021

Online – Online – Online

Am 19. Februar hat sich der rassistische Anschlag von Hanau gejährt, bei dem durch einen Terrorakt neun Menschen ermordet wurden. Aus diesem Anlass liest am heutigen Montag, 22. Februar live um 18 Uhr Özden Şenarslan, Dipl.-Ing. und Sozialpädagogin und Mitglied des Migrationsrats von Düsseldorf, einen Auszug aus ihrer Arbeit zum Thema »Erfahrungen von Rassismus bei jungen Menschen mit türkeibezogener Migrationsgeschichte der dritten Generation nach dem rassistischen Anschlag in Hanau«. Özden Şenarslans Text ist allen Familien gewidmet, die von rechter Gewalt in Deutschland betroffen sind. — Die Veranstaltung dauert 20 Minuten — Im Live-Stream auf YouTube.

 

Copyright: David Young

Eine neue Folge der Reihe »Democracy Lab« zum Thema »Schwarze Lebensrealitäten in Deutschland« präsentieren am Montag, 22. Februar um 19 Uhr Café Eden und Schwarzes Haus anlässlich des Black History Month. Schwarzsein beeinflusst den Alltag – Schule, Arbeit, Karriere, Gesundheit und Erziehung. Während der Live-Podiumsdiskussion gibt das Kollektiv Schwarzes Haus Schwarzen Stimmen Raum, um über Themen zu sprechen, die sie selbst betreffen. Durch den Abend führt Karen Peprah-Gyamfi, Mitgründerin vom Kollektiv Schwarzes Haus, sie begrüßt die Theatermacherin und Autorin Simone Dede Ayivi aus Berlin, Stefanie Kinaga, Abiturientin und Aktivistin aus Wuppertal, und Shari Beshah, Juristin und Literaturwissenschaftlerin aus Köln. — Das Gespräch wird als Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des D’haus übertragen.

Ab Montag, 22. Februar können sich Abiturient*innen auf dem Instagram-Kanal »nathan.to.go« über alles Wichtige rund um »Nathan der Weise« informieren. Bis zum 19. April gibt es täglich Faktenchecks, Funfacts, Videos und Talks mit Schauspieler*innen und Gemeindevertreter*innen sowie praktische Tipps fürs Abi. Schauen Sie vorbei und erleben Sie, wie sich Recha und der Tempelherr durch die dramatischen Verwicklungen manövrieren.

Das Take-off Festival 2021 geht digital! Das diesjährige Festival für jungen Tanz bringt Kunst und Kulturelle Bildung in Form von Online-Workshops und digitalen Performances in Kooperationsschulen und regt zum Nachdenken über die Situation von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie an. Mit dabei: FFT Düsseldorf, tanzhaus nrw, Tonhalle Düsseldorf und das Junge Schauspiel. Das Junge Schauspiel ist mit zwei Veranstaltungen rund um die Inszenierung »Rausch« auf dem Festival vertreten. Am Dienstag, 23. Februar um 19 Uhr und am Mittwoch, 24. Februar um 11 Uhr veranstalten wir ein Come together digital mit ausgewählten Szenen aus der Produktion, interaktiven Spielen und spannenden Gesprächen — Die Veranstaltung findet online als Zoom-Meeting und mit TGSD (Tauben Gebärdensprachdolmetscher*innen) statt — Infos & Anmeldung unter: saliha.shagasi@dhaus.de.

Ein weiteres Come together digital aus dem Jungen Schauspiel gibt es dann am Samstag, 27. Februar um 16 Uhr zu der neuen Produktion »Der überaus starke Willibald« für alle ab 6 Jahren. Regisseur Robert Gerloff, Dramaturg David Brückel, Theaterpädagoge Thiemo Hackel und das Ensemble geben ihnen und ihren Familien Einblicke in den Probenprozess und laden zu Spielen und Gesprächen ein. Das gesamte Programm wird als Zoom-Meeting live übertragen, Infos und Anmeldung unter: marion.troja@dhaus.de. Wer noch mehr wissen will, kann sich schon auf den dritten Teil der Serie »Eine Inszenierung entsteht — Der überaus starke Willibald« freuen. Am Samstag, 27. Februar wird die »Sendung mit den Mäusen« veröffentlicht -mt einem kleinen Vorgeschmack für alle Willibald-Fans auf die neue Produktion in der Münsterstraße.

Am Samstagabend, 27. Februar wird der letzte Höhepunkt des Black-History-Month-Programms vom Kollektiv Schwarzes Haus hochgeladen. Es erwarten Sie gleich zwei künstlerische Beiträge auf dem YouTube-Kanal des D’haus. Zum einen liest Journalistin Trish Gedichte und Texte und zum anderen präsentiert Rapperin Die P ihr musikalisches Können. Grade hat Olli Schulz im Podcast »Fest und Flauschig« verkündet, dass »alle von Die P und ihrem Oldschool-Hip Hop reden« und schon ist sie im D’stream zu hören. Sie haben wieder eine Woche lang die Möglichkeit, die Beiträge auf YouTube und der D’haus-Seite anzuschauen.

Podcast-Freunde kommen dieses Wochenende auch wieder auf ihre Kosten. Denn es erscheint eine kleine Jubiläums-Folge: »Lost and Sound — Folge 10: Lady Lazarus«. Seit sie mit Anfang zwanzig den Roman »Die Glasglocke« las, fühlt sich Ensemblemitglied Michaela Steiger der US-amerikanischen Autorin Sylvia Plath eng verbunden. Als Jungschauspielerin erarbeitete sie gemeinsam mit der Regisseurin Barbara Frey den Soloabend »Ich kann es besonders schön«, der Plaths Lebensweg als junge Intellektuelle im New York der 1950er Jahre und ihren Aufenthalt in der Psychiatrie nachzeichnet – eine Inszenierung, die sie über Jahre hinweg spielte und die auch am Düsseldorfer Schauspielhaus zu erleben war, als Steiger 1993 ins hiesige Ensemble wechselte. Was die Texte Plaths, die nach ihrem Selbstmord zur Ikone der Frauenrechtsbewegung avancierte, Michaela Steiger heute bedeuten, darüber kommt sie mit Janine Ortiz und André Kaczmarczyk ins Gespräch.

 

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