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"Ein Sommernachtstraum", Oper in drei Akten von Benjamin Britten - Theater Magdeburg

Premiere am Sa., 26. 1. 2013 um 19.30 Uhr im Opernhaus. -----

»Sind wir erwacht? Mir ist, als fesselt’ Schlaf uns noch und Traum.« – Das Herrscherpaar des Elfenreiches, Oberon und Titania, hat sich entzweit, woraufhin Oberon Titania mit einem Liebestrank eine Lektion erteilen will.

 

Die Naturgeister ziehen auch vier junge Leute in ihre Auseinandersetzung hinein: Hermia flieht mit ihrem Geliebten Lysander vor Demetrius, der sie heiraten will. Demetrius wiederum wird von Helena verfolgt, deren Liebe durch Demetrius’ Zurückweisung nur noch stärker angefacht wird.

 

Außerdem haben sich einige Handwerker in das Elfenreich zurückgezogen, die unter der Leitung des Webers Bottom die Tragödie von Pyramus und Thisbe zum Hochzeitsfest des Herzogs Theseus einstudieren wollen. Der Liebestrank, zuerst in die Augen von Lysander, dann von Titania und schließlich von Demetrius geträufelt, bringt das Beziehungsgeflecht gehörig durcheinander …

 

Als Benjamin Britten 1959 einen Stoff für eine neue Oper suchte, fiel seine Wahl auf Shakespeares »Sommernachtstraum«, weil er dieses Stück wegen seiner prallen Personen und der sich immer wieder neu verwickelnden Handlungsebenen besonders liebte. Britten fing den Geist des Originals kongenial ein – und vertonte bis auf einen einzigen Satz ausschließlich den originalen Text. So wurde »Ein Sommernachtstraum« seine zauberhafteste Oper, die das Publikum durch ihre einzigartige Traumwelt bis heute in ihren Bann zieht.

 

Libretto von Benjamin Britten und Peter Pears nach William Shakespeare

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung Pawel Poplawski

Regie / Bühne Aniara Amos

Bühne Paula Wellmann

Kostüme Sarah Rolke, Paula Wellmann

Chor Martin Wagner

 

Mit Gerald Thompson, Julie Martin du Theil, Heide Kalisch, Johannes Stermann, Ks. Undine Dreißig, Andreas Früh, Kartal Karagedik, Lucia Cervoni, Anneli Lindfors, Martin-Jan Nijhof, Paul Sketris, Manfred Wulfert, Mario Solimene, Markus Liske, Roland Fenes

 

 

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