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Eugene O'Neill, "Ein Mond für die Beladenen", Schauspielhaus BochumEugene O'Neill, "Ein Mond für die Beladenen", Schauspielhaus BochumEugene O'Neill, "Ein...

Eugene O'Neill, "Ein Mond für die Beladenen", Schauspielhaus Bochum

Berliner Premiere am Samstag, 30. Oktober 2010 um 20.15 Uhr im Gorki Studio

 

Jim Tyrone ist ein Grundbesitzer, Broadwaybummler und verkommener Säufer. Die Wurzel seiner Erbärmlichkeit – das unabweisbare Gefühl, verlassen und verloren zu sein – macht ihn erbarmenswert.

Josie, mit dem Prügel in der Hand und der Zärtlichkeit im Herzen, hat das Mundwerk eines rüden Burschen und benimmt sich wie ein verludertes Weib – aber sie ist unantastbar, stolz, jungfräulich und spröde. Jim bringt es nicht fertig, die Lauterkeit Josies in sein hoffnungslos vergiftetes Leben zu ziehen, und Josie muss für Jim mehr werden und weniger als eine Geliebte: seine Mutter nämlich, die seine Selbstvorwürfe anhört und ihm vergibt. Jim spricht es aus: „Wir können die Welt -täuschen, doch wir können uns nicht selber etwas vormachen.“ Das Äußerste, was den Liebenden hier an Glück erreichbar ist, besteht darin, dass sie diese Nacht haben und dann auseinandergehen.

 

Deutsch von Leopardi & Eckstein/Fassung von Armin Petras

Koproduktion mit dem Schauspielhaus Bochum

 

Regie Armin Petras

Bühne Armin Petras, Patricia Talacko

Kostüme Patricia Talacko

Dramaturgie: Holger Weimar, Carmen Wolfram

 

Josie Hogan Anja Schneider

Phil Hogan Thomas Anzenhofer

James Tyrone Jr. Christian Kuchenbuch

T. Stedman Harder: Albrecht Abraham Schuch

 

 

Koproduktion mit dem Schauspielhaus Bochum

Die Premiere in Bochum war am 2. Juni 2010

 

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