Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Faust (Margarete)" von Charles Gounod im Oldenburgischen Staatstheater"Faust (Margarete)" von Charles Gounod im Oldenburgischen Staatstheater"Faust (Margarete)" von...

"Faust (Margarete)" von Charles Gounod im Oldenburgischen Staatstheater

Premiere: So 7. März, 19.30 Uhr | Großes Haus

 

Goethe beschäftigte sich fast sein ganzes Leben mit der Bearbeitung des mittelalterlichen Fauststoffs. Bei ihm wurde der Mythos des Menschen, der sich über Gottes Allmacht erhebt, zur Geschichte des lebensüberdrüssigen Gelehrten, der seine Seele dem Teufel für einen einzigen Moment innerer Zufriedenheit verkauft.

Diesem Seelenfrieden ist Faust zu keinem Augenblick näher als in der Liebe zu einer jungen Frau: Gretchen. Und eben diese Figur war es, die den französischen Komponisten Charles Gounod so sehr faszinierte, dass er seinerseits den Goetheschen Faust zu einer Oper verarbeitete.

 

Entstanden ist so eine hochromantische Adaption des Stoffes, in deren Vertonung Gounod Passagen des weltberühmten Werks einfügte, so auch Gretchens berührendes Lied am Spinnrad. Auf typisch französische Weise berührt diese Oper in ihrer Gefühlsbetontheit mit hinreißenden Melodien und großartigen Gesangspartien.

 

Charles Gounods 1859 uraufgeführtes Werk war von Anfang an ein Publikumsrenner. In Frankreich und besonders im englischsprachigen Ausland erfreute sich Faust (Margarethe) großer Beliebtheit. In Oldenburg ist die Oper in der Inszenierung von Elisabeth Stöppler zu erleben, die bereits Orphée et Eurydice sowie La traviata und Werther auf die Bühne des Staatstheaters brachte.

 

Oper in vier Akten von Charles Gounod (1859)

Text nach Johann Wolfgang von Goethe von Jules Barbier und Michel Carré

- in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln –

 

Musikalische Leitung: Thomas Dorsch;

Inszenierung: Elisabeth Stöppler;

Bühne: Rebecca Ringst,

Kostüme: Ingo Krügler;

Chorleitung: Thomas Bönisch;

Dramaturgie: Johanna Wall

 

Mit: Mareke Freudenberg, Annekatrin Kupke, Barbara Schmidt-Gaden;

Derrick Ballard/Andrey Valiguras, Paul Brady, Henry Kiichli, Daniel Ohlmann

 

Premiere: So 7. März, 19.30 Uhr | Großes Haus

 

Kartentelefon: 0441.2225-111 | Online-Tickets unter www.staatstheater.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑